Auch NRW erlaubt Futternutzung auf Greening-Brachen Premium

Ab dem 16. Juli dürfen Landwirte in Teilen von Nordrhein-Westfalen ihre ökologischen Vorrangflächen, die als Brache angemeldet sind, zur Futternutzung verwenden. Ähnliches gilt ganzflächig in allen 5 ostdeutschen Ländern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und in Teilen von Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz.

In vielen Regionen im Norden und Osten sind die Maisbestände deutlich von der Trockenheit gezeichnet. Ein Großteil der Bundesländer erlaubt die Futternutzung der als ökologische Vorrangfläche angemeldeten Brachen. (Bildquelle: Awater-Esper)

Ab dem 16. Juli dürfen Landwirte auch in sieben Landkreisen in Nordrhein-Westfalen ihre ökologischen Vorrangflächen, die als Brache angemeldet sind, zur Futternutzung verwenden. Ähnliche Regeln gelten bereits ganzflächig in allen fünf ostdeutschen Bundesländern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein sowie in Teilen von Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz. Nun hat auch das Landwirtschaftsministerium in NRW entschieden, dass ab 16. Juli in bestimmten Gebieten des Landes auf Grund der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen Futterknappheit, eine Futternutzung der als ökologische Vorrangfläche (ÖVF) beantragten Brachen zulässig ist. NRW folgt mit der Freigabe von Teilen der ökologischen Vorrangflächen für die Futternutzung ähnlichen Ausnahmen, die bereits in allen ostdeutschen Bundesländern, in Niedersachsen und Bremen, in Schleswig-Holstein sowie in Teilen von Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz gelten. In manchen Ländern gilt diese Freigabe bereits seit dem 1. Juli. Außerdem gibt es unterschiedliche Regelungen in den Ländern dazu, ob die Futternutzung angemeldet werden muss oder nicht. In vielen Ländern ist außerdem nur die eigene Futternutzung erlaubt, in ...

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Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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Nach den fünf ostdeutschen Bundesländern und Bayern erlauben auch Niedersachsen und Rheinland-Pfalz die Nutzung der ökologischen Vorrangflächen. Hier gilt die Ausnahme aber erst ab dem 16. Juli. ...

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von Willy Toft

Überall dasselbe!

Der Weltmarkt wird uns ernähren, wir müssen die Tiere durch dieses Tal führen, ohne nennenswerte Aufschläge der Erzeugerpreise, bei den hohen Gestehungskosten!

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