Auf Messers Schneide

Ein Kommentar von Hermann Hanhart, Landwirtschaftskammer NRW: Ramularia und Netzflecken als die wichtigsten Krankheiten in Wintergerste bleiben nur kontrollierbar, wenn die Wirkstoffpalette nicht noch weiter schrumpft. Alle derzeitigen Wirkstoffklassen inklusive Chlorthalonil müssen weiterhin verfügbar bleiben.

Hermann Hanhart (Bildquelle: Heil)

Ein Kommentar von Hermann Hanhart, Landwirtschaftskammer NRW:

Ramularia und Netzflecken als die wichtigsten Krankheiten in Wintergerste bleiben nur kontrollierbar, wenn die Wirkstoffpalette nicht noch weiter schrumpft. Alle derzeitigen Wirkstoffklassen inklusive Chlorthalonil müssen weiterhin verfügbar bleiben. Andernfalls droht bei der Krankheitskontrolle ein Desaster.

Um die Pilzkrankheiten in der kommenden Saison gut zu kontrollieren und eine nachhaltige Wirkung sicherzustellen, ist der optimale Behandlungstermin das A und O. Bestimmt wird dieser durch die Witterung. Wichtig ist es auch, unbedingt mit ausreichend hoher Aufwandmenge zu behandeln. Damit lässt sich auch die Anzahl der Behandlungen auf ein notwendiges Maß reduzieren. Mehrfacheinsätze mit zu geringer Aufwandmenge bringen keinen Dauerschutz, sondern führen zu sehr schnellen und nicht mehr korrigierbaren Wirkverlusten.

Lesen Sie jetzt ausführlich in der top agrar-Ausgabe 1/2018:

Resistenzniveau – wie ist es zu bewerten?

Netzflecken und vor allem Ramularia bereiten zunehmend Probleme. Hier der aktuelle Stand zur Wirksamkeit.

Besonders bei den resistenzgefährdeten Pilzkrankheiten ist es wichtig, die Besonderheiten der Fungizidgruppen zu beachten. Nachfolgend stellen wir die Resistenzsituation der vier wichtigsten Krankheiten vor und beschreiben, welche Wirkstoffe sie in Schach halten.

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