1. Quartal 2020

BASF-Gruppe meldet Umsatzplus in Coronazeiten

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern mit Agrarprodukten ist bei BASF im ersten Quartal um 9 % gstiegen.

Der Umsatz der BASF-Gruppe stieg im ersten Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahresquartal um 7 % auf 16,8 Mrd. Euro. Wesentlicher Grund hierfür waren um 4 % gesteigerte Mengen, teilt das Unternehmen mit.

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen lag mit 1,6 Mrd. Euro um 6 % unter dem ersten Quartal 2019. Grund für den Rückgang des EBIT vor Sondereinflüssen waren die deutlich geringeren Beiträge der Segmente Chemicals und Materials sowie von Sonstige.

Das Segment Agricultural Solutions steigerte das EBIT vor Sondereinflüssen im ersten Quartal 2020 um 9 % auf 809 Mio. Euro. Maßgeblich hierfür waren der höhere Umsatz, im Wesentlichen infolge einer zeitlich vorgezogenen Nachfrage aufgrund der Corona-Pandemie, sowie niedrigere Fixkosten.

Ergebnisentwicklung der BASF-Gruppe im 1. Quartal 2020

Das EBITDA vor Sondereinflüssen sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2 % auf 2,6 Milliarden Euro. Das EBITDA belief sich auf 2,4 Mrd. Euro verglichen mit 2,8 Mrd. Euro im Vorjahresquartal. Das EBIT vor Sondereinflüssen lag mit 1,6 Mrd. Euro um 6 % unter dem ersten Quartal 2019. Die Sondereinflüsse im EBIT beliefen sich auf minus 184 Mio. Euro, nach plus 29 Mio. Euro im ersten Quartal 2019.

Die Steuerquote lag bei 26,6 % verglichen mit 25,3 % im Vorjahresquartal. Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen belief sich auf 885 Mio. Euro. Im ersten Quartal 2019 waren es 1,4 Mrd. Euro. Demzufolge verringerte sich das Ergebnis je Aktie von 1,53 Euro auf 96 Cent im ersten Quartal 2020. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrug 1,36 Euro, im Vorjahresquartal waren es 1,70 Euro.

BASF wird die erwartete zukünftige Umsatz- und Ergebnisentwicklung quantifizieren, sobald eine solide Prognose wieder möglich ist.

Vor diesem Hintergrund haben die Mitglieder des BASF-Aufsichtsrats beschlossen, vom 1. April bis Ende des Jahres 2020 auf 20 % ihrer Festvergütung zu verzichten. Die Mitglieder des BASF-Vorstands werden für das zweite Quartal 2020 auf 20 % ihrer Festgehälter verzichten. Abhängig von der weiteren Entwicklung im Laufe des Jahres werden weitere Schritte in Betracht gezogen.

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