BDP wirbt für Berufe in der Pflanzenzüchtung

Die duale Ausbildung zum Pflanzentechnologen geht im August dieses Jahres in die erste Runde. Darauf hat der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP) hingewiesen und gleichzeitig für die Berufe in der Pflanzenzüchtung geworben.

Die duale Ausbildung zum Pflanzentechnologen geht im August dieses Jahres in die erste Runde. Darauf hat der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP) hingewiesen und gleichzeitig für die Berufe in der Pflanzenzüchtung geworben.

Die Auszubildenden hätten die Möglichkeit, in verschiedenen Bereichen wie Pflanzenzüchtung, landwirtschaftliches Versuchswesen und Pflanzenkulturlaboren zu arbeiten, erläuterte der BDP. Insbesondere die Entwicklung neuer Technologien, die die Umsetzung von Forschungsergebnissen genauer und schneller machten, fordere eine hohe Flexibilität von den Spezialisten in der Pflanzenzüchtung, erklärte BDP-Geschäftsführer Dr. Carl-Stephan Schäfer. Immer wieder kämen deshalb neue Berufe hinzu - wie jetzt der neue Ausbildungsberuf des Pflanzentechnologen.

Der Beruf des Pflanzentechnologen sei sehr vielseitig und lasse keine Langeweile aufkommen. Neben der Arbeit auf Versuchsfeldern, im Gewächshaus oder im Labor sei auch eine Tätigkeit in Zuchtgärten, dem Pflanzenschutzversuchswesen oder im Bereich der Saatgutaufbereitung möglich.

Ein spannendes und zukunftsorientiertes Arbeitsfeld

Schäfer betonte, dass die Fachkräfte in der Pflanzenzüchtungsbranche für ein hochwertiges, vielfältiges Angebot sorgten. Die Pflanzenzüchtung sei ein spannendes, zukunftsorientiertes Arbeitsfeld, das sich seit des berühmten „Erbsenzählens“ von Gregor Mendel rasant entwickelt habe. Die Pflanzenzüchtung biete jungen Leuten ebenso wie erfahrenen Spezialisten, aber auch Quereinsteigern interessante Berufsperspektiven, hob der BDP-Geschäftsführer hervor. Die Unternehmen der Branche suchten laufend Fachkräfte und Auszubildende in verschiedenen Bereichen.
 
Schäfer wies darauf hin, dass bei der Pflanzenzüchtung von der ersten Kreuzung bis zur fertigen marktreifen Sorte weit mehr als zehn Jahre vergehen würden. Der Arbeitsalltag der Pflanzenzüchter gestalte sich überaus abwechslungsreich: Versuchsreihen im Feld und Gewächshaus gehörten ebenso dazu wie Studien im Labor mit modernsten Technologien.

Rund 12 000 Mitarbeiter arbeiteten deutschlandweit in den Unternehmen der Pflanzenzüchtung. Die Spanne der Berufsbilder reiche von kaufmännischen und handwerklichen Berufen über spezialisierte Labortätigkeiten bis zum Beruf des Pflanzenzüchters selbst, der eine akademische Ausbildung erfordere.

Voraussetzung für erfolgreiche Pflanzenzüchtung sei die starke Vernetzung verschiedener Fachgebiete. „Unsere Mitarbeiter arbeiten in Verwaltung, Logistik, Marketing und Vertrieb, in der Entwicklung und Beratung, im Büro, Labor oder sogar im Zuchtgarten oder auf dem Feld“, so der BDP-Geschäftsführer. So werde der Informatiker für die Analyse von Daten ebenso gebraucht wie der Laborant, der die Daten erhebe, und der Agraringenieur, der die anzustrebenden Sorten auswähle und vom Markt zukünftig nachgefragte Eigenschaften evaluiere. (AgE)

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