Bt-Maisanbau in Spanien auf neuem Rekordniveau

Spaniens Landwirte haben den Anbau von Bt-Mais in diesem Jahr um 20 % auf den neuen Rekordwert von landesweit 116 306 ha ausgeweitet. Wie die spanische Stiftung zur Anwendung neuer Technologien in der Landwirtschaft (Antama) mitteilt, wuchsen damit auf 30 % der gesamten spanischen Maisanbaufläche gentechnisch veränderte Pflanzen. Ein Jahr zuvor hatte der Anteil bei 26,5 % gelegen;

Spaniens Landwirte haben den Anbau von Bt-Mais in diesem Jahr um 20 % auf den neuen Rekordwert von landesweit 116 306 ha ausgeweitet. Wie die spanische Stiftung zur Anwendung neuer Technologien in der Landwirtschaft (Antama) mitteilt, wuchsen damit auf 30 % der gesamten spanischen Maisanbaufläche gentechnisch veränderte Pflanzen.

Ein Jahr zuvor hatte der Anteil bei 26,5 % gelegen; damals waren laut Antama landesweit 97 326 ha mit Bt-Mais bestellt worden. In den Jahren 2007 bis 2010 hatte der Vergleichswert bei jeweils etwa 75 000 ha gelegen, in den Jahren 2005 und 2006 bei jeweils ungefähr 53 000 ha.

Schwerpunkte der Bt-Mais-Produktion in Spanien waren Antama zufolge dieses Jahr die Autonomen Regionen Aragón mit 41 669 ha, Katalonien mit 33 530 ha und Extremadura mit 15 951 ha. Innerhalb der EU ist Spanien gemäß Informationen des Internetportals bioSicherheit mit Abstand der größte Produzent von Bt-Mais. Dieser wird in der EU außerdem von Portugal, Tschechien, Polen, Rumänien und der Slowakei erzeugt, allerdings auf deutlich kleineren Flächen als in Spanien. Weltweit beläuft sich der Bt-Mais-Anbau laut bioSicherheit auf rund 38 Mio ha. Die Hauptproduktionsgebiete liegen in Nord- und Südamerika. (AgE)


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