Copa Cogeca enttäuscht über Deutschlands Schwenk zugunsten Dreijahresfrist Premium

Frankreich und Deutschland lassen Europas Interessenvertretung der Landwirte im Regen stehen. Die Positionen zu Glyphosat zwischen dem französischen Umweltministerium und dem deutschen Bundeslandwirtschaftministerium einerseits und Copa Cogeca andererseits, driften immer weiter auseinander.

Pflanzenschutzmitteleinsatz (Bildquelle: Kverneland)

Frankreich und Deutschland lassen Europas Interessenvertretung der Landwirte im Regen stehen. Die Positionen zu Glyphosat zwischen dem französischen Umweltministerium und dem deutschen Bundeslandwirtschaftministerium einerseits und dem europäischen Dachverband der Landwirte und Genossenschaftsbetriebe (Copa Cogeca) andererseits, driften immer weiter auseinander. Nachdem das federführende französische Umweltministerium unter Ägide des parteilosen Nicolas Hulot schon Mitte Oktober ein klares Nein zu einer Verlängerung der Zulassung des umstrittenen Pestizids Glyphosat um 15 Jahre – wie von Monsanto und Copa Cogeca gefordert – angekündigt hatte, trifft das Eintreten des deutschen konservativen CSU-Politikers Christian Schmidt für eine Verkürzung der Genehmigungsfrist auf nur noch drei Jahre auf schieres Entsetzen bei der landwirtschaftlichen Interessenvertretung in Brüssel Das Einschwenken von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) gegenüber EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis einen Tag vor dem Votum im EU-Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel (PAFF) in einem Schreiben aus Berlin, auch eine nur dreijährige Verlängerung mittragen zu wollen, wird im Hauptquartier der europäischen Bauern in Brüssel mit ...

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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