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Alternative Kulturen: Was die Sojabohne leistet

Weil die Lieferung von Sojabohnen aus der Ukraine aktuell unsicher ist, wird der Anbau bei uns auch wirtschaftlich interessant – jedenfalls wenn es um GVO-freie Proteinquellen geht.

Fachbeitrag von Dipl.-Ing. (FH) Andreas Ehehalt, Landwirtschaftlicher Beratungsdienst Ackerbau Nordbaden e.V.

Es sind zwei Aspekte, die den Stellenwert der Sojabohne in der (süddeutschen) Fruchtfolge verbessert haben: der potentielle Ausfall von Lieferungen aus der Ukraine und die extremen Düngerpreise. GVO-freie Sojabohnen kamen bislang entweder vom Balkan (vor allem Serbien und Rumänien) sowie aus der Ukraine. Das jetzt vom Krieg gezeichnete Land lieferte dabei den größten Anteil. Wie viel von dort in diesem Jahr kommen kann, das ist völlig ungewiss. Sicher ist aber, dass die Düngerpreise auch in der kommenden Saison sehr hoch bleiben werden. Das begünstigt den Sojaanbau.

Löst die Sojabohne unsere Ackerbauprobleme?

Ob die Sojabohne damit schon der universale Problemlöser für den Ackerbau ist, steht auf einem anderen Blatt. Auf 35.000 ha wuchsen 2021 in Deutschland Sojabohnen. Drei Viertel davon in Bayern und Baden-Württemberg. Der Anbau war dort bislang vor allem durch die hohe Förderung der vielfältigen Fruchtfolgen motiviert. Die Ausgestaltung dieser Förderung für die Jahre ab 2023 ist aber noch ungewiss. Bei den angesetzten 30 €/ha lohnt sich dieses Instrument nicht.

Sojabohne als extrem flexible Kultur in der Fruchtfolge

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