top agrar plus Verbändeanhörung

Düngeverordnung: Niedersachsen stellt auf Regionalisierung bei roten Messstellen um

Nach deutlicher Kritik aus dem landwirtschaftlichen Berufsstand hat die Landesregierung in Niedersachen erneut die LandesdüngeVO und ihre Gebietskulisse angepasst.

Das niedersächische Umwelt- und das Landwirtschaftsministerium haben am Dienstag im Kabinett über die überarbeitete Verordnung zur Ausweisung der sogenannten „Roten Gebiete“ informiert, die nun zeitnah in die erneute Verbandsanhörung geht.

Nach der ersten Anhörung wurden noch größere Veränderungen bei der Gebietskulisse vorgenommen. Zum Beispiel wurde in den bisher als unbelastet bewerteten grünen Grundwasserkörpern mit roter Messstelle eine vorläufige Regionalisierung umgesetzt.

Hier gehts zur neuen Karte (Stand: 15.3.2021)

Überschüsse schrumpfen deutlich (Stand: 12.3.2021)

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies begründet das Entgegenkommen mit den positiven Erfahrungen des Niedersächsischen Weges. „Wir sind mit unterschiedlichen Interessenvertretern aus Landwirtschaft und Wasserwirtschaft in einem intensiven Dialog, um das weitere Vorgehen für die nächsten Monate und Jahre gemeinsam abzustimmen. Wir haben mit dem Beirat eine zielführende und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, sagte er. Gemeinsam seien die ersten Schritte veranlasst worden – hin zu einer verursacherorientierten Gebietsausweisung bei der Nitratbelastung.

Auch Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast spricht von einem „richtigen Weg“: „Bei der Ausweisung der roten Gebiete werden wir so zügig wie möglich auf eine Regionalisierung umstellen. Da das bestehende Ausweisungsmessnetz dies derzeit noch nicht überall ermöglicht, sind mehrere Schritte erforderlich. Mit dem Konzept liegt nun ein konkreter Fahrplan vor, der verbindliche Etappen festlegt. Das ist wichtig, denn uns verbindet ein gemeinsames Ziel: Wir wollen die Gebietsausweisung so präzisieren, dass sie so transparent und verursachergerecht wie möglich ist!“

Das weitere Vorgehen für die nächsten Jahre wurde im Beirat in einem...

top agrar plus

Mit top+ weiterlesen

top agrar
Digital

Jahresabo

117,60 EUR / Jahr

Spare 6% zum Monatsabo

  • Tagesaktuelle Nachrichten, Preis- und Marktdaten
  • Exklusive Beiträge, Videos und Hintergrundinfos
  • Artikel kommentieren und mitdiskutieren
  • Preisvorteile auf Webinare und Produkte
Jetzt abonnieren
top agrar
Digital

Monatsabo

9,80 EUR / Monat

1. Monat kostenlos

  • Tagesaktuelle Nachrichten, Preis- und Marktdaten
  • Exklusive Beiträge, Videos und Hintergrundinfos
  • Artikel kommentieren und mitdiskutieren
  • Preisvorteile auf Webinare und Produkte
Jetzt abonnieren
top agrar
Digital + Print

Jahresabo

124,20 EUR / Jahr

Sehr beliebt

  • Alle Vorteile des Digitalabos
  • 12x pro Jahr ein Heft
  • Zusätzliche Spezialteile Rind und Schwein wählbar
  • Kostenlose Sonderhefte
Jetzt abonnieren
Bereits Abonnent?

Mehr zu dem Thema

Die Redaktion empfiehlt

Das Wichtigste zum Thema Ackerbau dienstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.