„Erweiterte Fruchtfolgen dringend nötig“ Plus

Zukunftsfähige Fruchtfolgen sollten mindestens fünfgliedrig sein. So könnte die klassische dreigliedrige Fruchtfolge von Raps/Rübe-Winterweizen-Winterweizen/Wintergerste durch die Hinzunahme einer Sommerung wie Sommergetreide/Mais und einer Leguminose deutlich gewinnen.

„Optimierte Fruchtfolgen können im Ackerbau als Problemlöser gegen viele Krankheiten und Schädlinge wirken“, erklärte kürzlich Dr. Ute Kropf von der Fachhochschule Kiel im Rahmen der Veranstaltung Getreide-Roadshow „Damit lassen sich auch die Erträge steigern.“

Neue Kulturen in die Fruchtfolge einzubauen ist nur sinnvoll, wenn diese aus anderen Familien stammen – also demnach nicht zu den Gräsern, Kruziferen oder Leguminosen gehören. „Andernfalls begünstigen sie die bekannten Schädlinge und Krankheiten“, sagte Kropf. Doch...


Diskussionen zum Artikel

von Paul Siewecke

Im Öko-Landbau..

sind 20% Leguminosenanteil in der Fruchtfolge vorgeschrieben. In dem Sektor hat man allerdings auch keine Absatzschwierigkeiten dafür (die Probleme sind halt andere...). Die engen Fruchtfolgen im konventionellen Ackerbau rühren eben von der mangelnden Vorzüglichkeit der "übrigen" ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Wir brauchen GVO.

Die Probleme enger Fruchtfolgen sind bekannt, aber die Deckungsbeiträge einer gesamten Fruchtfolge haben uns zwangsweise in diese Richtung geführt. Wir benötigen dringend und schnell Züchtungsfortschritte bei allen Früchten, vor allem bei bisher ertragsschwachen.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen