EU-Mittel zur Überwachung von Pflanzenschädlingen bereitgestellt

Die Europäische Union hat Mittel zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen freigegeben. Wie die Europäische Kommission kurz vor dem Jahresende mitteilte, wurden 7,5 Mio Euro bereitgestellt, um in Deutschland und 16 weiteren Mitgliedstaaten im Jahr 2015 Maßnahmen zur Schädlingskontrolle zu kofinanzieren.

Die Europäische Union hat Mittel zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen freigegeben. Wie die Europäische Kommission kurz vor dem Jahresende mitteilte, wurden 7,5 Mio Euro bereitgestellt, um in Deutschland und 16 weiteren Mitgliedstaaten im Jahr 2015 Maßnahmen zur Schädlingskontrolle zu kofinanzieren.

Die Initiative soll dazu beitragen, die Ab- oder Anwesenheit von Quarantäneschädlingen zu überwachen, mit Schwerpunkten auf Zitrusfrüchten, Laubbäumen sowie bakteriellen Kartoffelkrankheiten. Weitere Schädlinge im Visier sind beispielsweise der Kiefernfadenwurm, der Zitrusbockkäfer auf Laubbäumen sowie der Rote Rüsselkäfer auf Palmen.

Die Untersuchungen sollen dazu beitragen, die tatsächliche Verbreitung dieser importierten Schädlinge und damit das Risiko bestimmter Einfuhren genauer zu bestimmen.

Bereits im November gewährte die EU 5,7 Mio Euro für Notfallmaßnahmen gegen Pflanzenschädlinge, darunter Ausbrüche des Asiatischen Laubholzbockkäfers in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und den Niederlanden. Ferner wurden Mittel zur Bekämpfung des Bakteriums Xylella fastidiosa abgestellt, das unter anderem Olivenbäume in Italien befällt.


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