Kommentar

Fleischkonsum, Tierhaltung und das Klima

Sinken Treibhausgas-Emissionen tatsächlich, wenn unsere Bauern weniger Tiere halten? Oder verlagern sich die Emissionen mit der Produktion in andere Länder, weil der weltweite Fleischkonsum zunimmt?

Ein Kommentar von Katja Stückemann vom Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben.

Die größten Hebel für mehr Klimaschutz haben die Bereiche Verkehr und Energie. Das ist unstrittig. Aber auch die kleineren Beiträge zählen. So verursachen Menschen, die jeden Tag Fleisch und Wurst essen, im Schnitt mehr Treibhausgas (THG)-Emissionen als Menschen, die kein oder wenig Fleisch zu sich nehmen. Ein maßvoller Fleischkonsum ist daher eine von den vielen Klimaschutzmaßnahmen, die jeder von uns ergreifen kann.

Wäre Deutschland die Welt ...

Und in der Landwirtschaft? Hier stammt ein Großteil der THG-Emissionen aus der Tierhaltung. Weniger Nutzvieh heißt also weniger THG-Emissionen. Wäre Deutschland die Welt, würde es dem Klima deshalb unbestreitbar helfen, wenn wir unsere Viehbestände abstocken. Aber Deutschland ist nicht die Welt und das macht die Sache kompliziert. Zwei...


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