Blattaktives Herbizid

formgroup Valentia: Alternative für Terbuthylazin und Bromoxynil im Mais

Mit dem breit wirksamen, blattaktiven Herbizid Valentia steht ein neues Herbizid bereit. Auch in Getreide ist es dank der Kombination von Wirkmechanismen ein starker Partner für Komplettlösungen.

Mit Valentia steht ab sofort ein flexibler neuer Baustein für den Einsatz als Basisherbizid in Getreide und Mais zur Verfügung. Das Herbizid, entwickelt von Barclay Chemicals und in Deutschland von formgroup vertrieben, würde über ein ausgesprochen günstiges Umwelt-, Nützlings- und Anwenderprofil sowie eine hohe Kulturverträglichkeit verfügen, so der Anbieter am Montag.

Möglich gemacht wird dies durch die Implementierung der Wirkstoffe Fluroxypyr und Florasulam in eine neue, grüne Formulierung. Das Mittel sei angesichts neuer Auflagen und Wirkstoffverbote, zuletzt bei Terbuthylazin und im Vorjahr bei Bromoxynil, eine Bereicherung zur Absicherung von Herbizidspritzfolgen und gezielten Bekämpfung von Problemunkräutern. Auch Metolachlor sei zunehmend unerwünscht, nicht nur in grundwassersensiblen Gebieten.

Valentia eignet sich sowohl als Bromoxynil-ersetzender Mischungspartner zur Komplettierung des Wirkungsspektrums anderer Produkte als auch für den Solo-Einsatz gegen Problemunkräuter. Besondere Stärken des neuen Herbizids sind:

  • neuer Standard gegen Knötericharten, Kartoffeldurchwuchs, Kamille, Klettenlabkraut und Winden (4KW)
  • Gezielt, schnell und sicher im frühen Nachauflauf (2-4 Blattstadium), blattaktiv und schnell regenfest
  • Gutes Umwelt-, Nützlings- und Handlings Profil, angenehmer Geruch
  • Terbuthylazin-frei
  • Absicherung von boden- und blattaktiven Herbizidstrategien trotz BMX/TBA-Verbotes
  • als Komplettlösung: Valentia plus Mesotrione oder Nicosulfuron.

Top in Getreide

Valentia sei ebenso Garant für eine preiswerte, unkomplizierte und flexible Unkrautbekämpfung in Winterweizen und -gerste, heißt es weiter. Die unterschiedlichen Wirkmechanismen der Kombination aus Fluroxypyr und Florasulam (HRAC Gruppe 4 und 2) würden Resistenzen vorbeugen. Als besondere Stärken im Getreide nennt die formgroup:

  • intelligente Kombination unterschiedlicher Wirkmechanismen
  • verlässlich, unkompliziert, schnell und breit wirksam
  • herausragende Wirkung gegen Klettenlabkraut jeder Größe – inkl. Spätbehandlung
  • besonders stark auf Kamille, Knöterich, Winde und mehr
  • langer Anwendungszeitraum bis BBCH 45
  • starker Partner für Komplettlösungen, sehr gut mischbar und verträglich


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