Französische Saatgut- und Pflanzenproduzenten erfolgreich im Export

Die französischen Saatgut- und Pflanzenproduzenten haben im Geschäftsjahr 2012/13 Erzeugnisse im Wert von 1,42 Mrd Euro exportiert; das ist gegenüber 2011/12 ein Plus von 15 %. Damit nimmt Frankreich den ersten Platz unter den Saatgut- und Pflanzenlieferanten weltweit ein, vor den USA und den Niederlanden.

Die französischen Saatgut- und Pflanzenproduzenten haben im Geschäftsjahr 2012/13 Erzeugnisse im Wert von 1,42 Mrd Euro exportiert; das ist gegenüber 2011/12 ein Plus von 15 %. Damit nimmt Frankreich den ersten Platz unter den Saatgut- und Pflanzenlieferanten weltweit ein, vor den USA und den Niederlanden. Darauf hat in der vergangenen Woche der interprofessionelle Saatgutverband (GNIS) hingewiesen.

Wie dieser in einer Presseverlautbarung weiter mitteilte, sind die Exporterlöse gleichbedeutend mit dem Wert von 20 Airbus A320. Laut GNIS-Angaben kletterte der Handelsüberschuss um 26 % auf einen Rekordwert von 835,8 Mio Euro, da die Importe gleichzeitig deutlich sanken. Zu den Zugpferden bei den Lieferungen aus Frankreich habe Saatgut für Mais und für Sonnenblumen gehört, die um 125 Mio Euro beziehungsweise um 48 Mio Euro zugenommen hätten. Insgesamt sei Mais- und Sonnenblumensaatgut im Wert von 776 Mio Euro ausgeführt worden, was mehr als die Hälfe aller Auslandsverkäufe sei.

„Die Saatgut- und Pflanzenproduzenten beliefern Kunden in mehr als 150 Ländern“, betonte GNIS. Wichtigster Abnehmer seien die EU-Mitgliedstaaten mit einem Anteil von 70 %, insbesondere Deutschland. Die Saatgut- und Pflanzenausfuhren in Drittländer seien um 16,5 % gestiegen.

Außerhalb der EU sei die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) der wichtigste Abnehmer für französisches Saat- und Pflanzgut gewesen; dorthin seien im Geschäftsjahr 2012/13 Lieferungen im Wert von 176 Mio Euro gegangen, das ist ein Plus von 31 %. Wichtigste Kunden seien dort Russland und die Ukraine gewesen, die Saat- und Pflanzgut im Wert von 88 Mio Euro beziehungsweise 78 Mio Euro geordert hätten. (AgE)

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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