Frostschaden

Frost trifft Moselwinzer hart

Die Frostnächte am ersten Maiwochenende haben die Winzer an Mosel, Saar und Ruwer zum Teil hart getroffen. In einzelnen Gebieten sind Verluste von bis zu 100 % verzeichnet worden.

Wie die Vereinigte Hagelversicherung VVaG am vergangenen Freitag weiter mitteilte, ist das genaue Ausmaß der Schäden zwar noch unklar. In einzelnen Lagen seien aber gravierende Verluste von bis zu 100 % zu beklagen. Besonders groß seien die Schäden in Mulden, wo die kalte Luft nicht habe abfließen können. Außerdem habe es Junganlagen stärker erwischt als ältere Weinberge. Das liege daran, dass die jungen Reben in der Regel früher austrieben und die Knospen sich noch dicht über dem Boden befänden, berichtete das Unternehmen.

Reben können Teil der Schäden kompensieren

Die genaue Schadenshöhe lasse sich erst in einigen Wochen beziffern. Die Reben könnten Schäden nämlich teilweise kompensieren, weil sich an den nicht erfrorenen Trieben oft größere Trauben entwickelten. Außerdem könnten sogenannten Nebenaugen austreiben, die dann allerdings einen geringeren Ertrag lieferten. Vorvergangenes Wochenende waren in den betroffenen Gebieten in der Nacht die Temperaturen in Bodennähe deutlich unter den Gefrierpunkt gesunken. An einzelnen Wetterstationen wurden der Versicherung zufolge direkt über dem Boden bis zu minus 3,7°C gemessen.

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