Ratgeber

Führen Sie die Herbizideinsätze fort Premium

Besonders auf Fuchsschwanzstandorten sollten Sie jetzt behandeln, die Nässe wirkt sich günstig aus.

Aufgrund der feuchten bis nassen Bodenverhältnisse sind die Wirkungsbedingungen für Bodenherbizide weiter günstig. So empfiehlt es sich, besonders auf Fuchsschwanzstandorten, frühe Einsatztermine möglichst im Vorauflauf zu nutzen.

Ist bereits Ackerfuchsschwanz aufgelaufen, lässt sich auf undrainierten Flächen, durch Zugabe von z.B.1,5-2,0 l/ha Lentipur 700, eine gewisse Blattwirkung erzielen. Beachten Sie aber, dass nicht alle Weizensorten Lentipur 700 vertragen (siehe Sortenliste). In Gerste kann die Verträglichkeit von Lentipur 700 und entsprechenden Produkten als gut bezeichnet werden. Sinnvoll ist, Herold SC als Mischpartner zu nutzen. Kombinationen mit Bacara forte oder Malibu können zu stärkeren Aufhellungen an der Kultur führen.

Ist der Fuchsschwanz bereits aufgelaufen und hat zwei und mehr Blätter gebildet, stellt sich die Frage ob Axial 50 in Gerste, Traxos oder Sword + Additiv in Weizen dem Bodenherbizid (u.a. Herold SC) zugesetzt werden sollte. Aktuell sind jedoch die Temperaturen ungünstig für gute Wirkungsgrade. Die Wirkungssicherheit von Axial erhöht sich wenn nach der Maßnahme langfristig Temperaturen < 10 °C herrschen. Dieses ist besonders auf Problemstandorten zu beachten.

Regional gibt es einzelne Flächen, die aufgrund von Starkniederschlägen so verschlämmt sind, dass nicht sicher ist, ob das gesäte Getreide ausreichend aufläuft....

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Artikel geschrieben von

Natascha Droste

Spezialberatung Pflanzenschutz der LWK NRW

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