Ganz Ostdeutschland und Bayern geben ökologische Vorrangflächen frei Premium

In sechs Bundesländern können wegen der Trockenheit ab 1. Juli die ökologischen Vorrangflächen zur Futtergewinnung genutzt werden. Ausnahmegenehmigungen gibt es nun in Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Auch Niedersachsen prüft eine Freigabe.

Die Futtergewinnung ist in vielen Regionen im Osten und Norden wegen der Trockenheit ein Problem, die Bundesländer reagieren darauf mit der Freigabe der ökologischen Vorrangflächen zur Nutzung. (Bildquelle: pixelio.de)

In sechs Bundesländern können wegen der Trockenheit ab 1. Juli die ökologischen Vorrangflächen zur Futtergewinnung genutzt werden. Ausnahmegenehmigungen gibt es nun in Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Auch Niedersachsen prüft eine Freigabe. Wegen der Trockenheit gibt es nun auch in Bayern und Thüringen eine Freigabe der ökologischen Vorrangflächen für die Futternutzung. „Nach dem ersten Grünschnitt ist vielerorts das Gras nur wenig oder gar nicht nachgewachsen. Wir werden jetzt unseren Landwirten helfen, indem wir Ihnen die Möglichkeit geben, weiteres Futter von Brachlandflächen zu ernten“, sagte Thüringens Landwirtschaftsministerin Birgit Keller (Linke) am Dienstag. In Bayern dürfen ab 1. Juli brachliegende Flächen, die als ökologische Vorrangflächen beantragt wurden, beweidet oder zur Futtergewinnung genutzt werden. Die Regel gilt ohne weitere Abstimmung in den stark betroffenen Landkreisen Altötting, Bad Kissingen, Berchtesgadener Land, Haßberge, Mühldorf, Neustadt a. d. Waldnaab, Rottal-Inn und Traunstein. Im Einzelfall können auch in anderen Landkreisen die zuständigen Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ausnahmen genehmigen, teilt das Landwirtschaftsministerium in München am Mittwoch mit. ...

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Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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Diskussionen zum Artikel

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von Ferdinand Ober

april, April!!

Das ist schlicht eine Falschmeldung. Achtung liebe Landwirte

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