Smart Farming

Google stellt Feldroboter für die Landwirtschaft vor

Googles Mutterkonzern Alphabet hat einen Roboter präsentiert, der die Landwirtschaft effizienter machen soll. Die Prototypen sammeln exakte Daten über Größe und Zustand der Pflanzen auf dem Feld.

Der Google-Mutterkonzern Alphabet hat eine neue Roboter-Technologie vorgestellt, die in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen könnte. Ein System aus Roboter und Software soll den Pflanzenbau effizienter machen. Die Prototypen sammeln große Datenmengen, indem sie autonom einzelne Pflanzen bis ins Detail untersuchen und so dabei helfen sollen, Ernteerträge zu steigern. Die Maschinen könnten zum Beispiel erfassen, wie viele Pflanzen genau auf einem Feld wachsen. Auch wie groß die Pflanzen und ihre Blätter oder Früchte sind, könne der Roboter erfassen und klassifizieren. Das berichtet der Stern.

Exakte Daten über Zustand der Pflanzen

Während Landwirte über das Wetter und ihren Boden Bescheid wissen, könnte der Roboter ihnen Informationen darüber geben, wie ihre Pflanzen tatsächlich wachsen und auf ihre Umwelt reagieren. Mineral arbeitet bereits mit Züchtern und Landwirten in Argentinien, Kanada, Südafrika und den USA zusammen, berichtet der Stern. Noch gebe es allerdings keinen konkreten Zeitpunkt, ab dem der Roboter kommerziell nutzbar sein könnte.

Die vom Roboter gesammelten Daten werden in ein lernendes System eingespeist, das mithilfe Künstlicher Intelligenz Muster erkennen und den Landwirten Verbesserungsvorschläge geben soll. Die Roboter könnten zum Beispiel bei der Suche nach Schädlingen helfen und sie bei der Unkrautregulierung unterstützen. Gleichzeitig könnten sie ihnen sagen, wann die perfekte Zeit zum Säen und Ernten ist. Exakte Daten darüber, wo welche Pflanze genau wächst, welche Nährstoffe sie braucht und wie gut oder schlecht es ihrem Anbau geht, soll helfen, den Pflanzenbau effizienter zu gestalten.

Das Entwicklerteam aus Landwirten, Agarforschern, Wissenschaftlern und Hard- und Softwareingenieuren hat eine Reihe von Roboter-, Sensor- und Software-Prototypen gebaut, die genau diese Faktoren ermitteln und überwachen sollen. Ein sogenannter Plant Buggy soll etwa auf schlanken Rädern und angetrieben von Solarstrom über Felder fahren und mittels GPS die exakte Position von Pflanzen bestimmen. Gleichzeitig soll er mit Kameras und Sensoren den Zustand der Pflanzen bestimmen, indem Blatt-, Fruchtgrößen, Farbe, Pflanzenhöhe und andere Indikatoren erfasst werden. Mehrere Millionen von Aufnahmen und Terabyte an Daten seien dafür über die letzten Jahre gesammelt worden, heißt es nach eigenen Angaben von Alphabet.

Weitere Informationen zum Roboter-Projekt hier.

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Diskussionen zum Artikel

von Stefan Lehr

Was noch?

Was koennen die bleuen Wusel denn noch, ausser DATEN sammeln? Wenn sie nur das eine koennen, dann ist jeder Gedanke an diese Technik verschwendete Energie.

von Rudolf Rößle

Ich

hoffe sie streicheln billig Hamster und Insekten.

von Helmut Wehr

Danke

Danke, selbst der Himmel im Bild (Schlieren, keine Wolken) spricht Bände. Selbständiges Denken, soll nicht verkehrt sein!

von Andreas Kraus

googl

die Welternährung darf nur einen gehören. mfg.

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