Düngung

Gülle und Gärreste auch in Rüben nutzen

Trotz der anstehenden Regulierungen durch die DüV bleibt eine bedarfsgerechte N- und P-Versorgung der Zuckerrüben gesichert. Optimierungspotenzial gibt es laut dem LIZ dennoch.

Sobald die Flächen befahrbar sind und die Sperrfrist (31. Januar) vorbei ist, beginnt die Ausbringung von Wirtschaftsdüngern. Wer Gülle und Co. einsetzen möchte, sollte nun überlegen wie er diese aufteilt und wie die Düngestrategie noch effizienter und kostengünstiger gestaltet werden kann. Der LIZ (Landwirtschaftlicher Informationsdienst Zuckerrüben) liefert hierfür interessante Ansätze:

  • Eine Ansäuerung der Gülle reduziert die Ammoniakverluste und erhöht gleichzeitig die pflanzenverfügbare Stickstoffmenge.
  • Bislang erfolgte die Nährstoffverteilung volumengesteuert. Mit einem NIRS-Sensor in Echtzeit ermittelte Nährstoffgehalte ermöglichen nun eine exakte Dosierung der Nährstoffe.
  • Nitrifikationshemmer verringern die Nitratauswaschung sowie die Bildung von Lachgas. Dies hilft die N-Ausnutzung zu verbessern und ist besonders vorteilhaft, wenn Wirtschaftsdünger mit hohem Ammonium-Anteil auf leichten Standorten ausgebracht werden. Ernähren sich die Pflanzen Ammonium-betont verbessert sich zudem das Wurzelwachstum.

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