Tipp

Halten Sie Ihren Weizen gesund

Nach wie vor besteht im Weizen nur eine Gefahr durch Gelbrost. Der Befall nimmt derzeit in unbehandelten Beständen zu. Hier unsere Mittelempfehlung für diese Woche.

Die meisten Weizenbestände erreichen nun das Fahnenblattstadium (EC 37 bis 39). Frühe Sorten wie z.B. Campesino haben teils mit dem Ährenschieben begonnen. Besonders weit entwickelt sind frühe Sorten und Rapsweizen auf leichten Standorten in der Rheinebene (Baden-Württemberg, bis EC 55). Dieser wird voraussichtlich zum Ende der Woche zu blühen beginnen.

Nach wie vor besteht im Weizen nur eine Gefahr durch Gelbrost (siehe Proplant-Karte). Der Befall nimmt derzeit in unbehandelten Beständen zu (oft auf Einzelblättern, vereinzelt auch erste Gelbrostnester).

In NRW sind z.B. Talent, Benchmark und Rumor am stärksten betroffen. In Sachsen meldet noch keinen Gelbrostbefall, obwohl günstige Infektionsbedingungen vorlagen. Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg berichten von ersten Funden, meist in hoch anfälligen Sorten. RGT-Reform zeigt sich dieses Jahr nicht mehr so tolerant gegenüber Gelbrost wie sonst.

Auf bayrischen Flächen ist die Sorte Elixer betroffen. Selbst im Asory wurde in NRW erster Gelbrost gefunden. Kontrollieren Sie daher Ihre Bestände. In höher anfälligen Sorten kann auch Neubefall nach einer Fungizidbehandlung auftreten, wenn sie länger als 14 Tage zurückliegt.

Folgendes ist abhängig...


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