Ökologische Vorrangflächen

Im Saarland wird das Futter knapp

Auch die Bauern im Saarland fordern eine Freigabe der Ökologischen Vorrangflächen zur Mahd

Viele Bundesländer haben bereits vor Wochen die Nutzung von Ökologischen Vorrangflächen für Futterzwecke freigegeben. Das Saarland konnte sich aber noch nicht zu einer Regelung durchringen. Der Bauernverband hat daher jetzt beim Umweltministerium einen entsprechenden Antrag gestellt. Denn auch in diesem Bundesland wird das Futter knapp.

Durch die Trockenheit im vergangenen Jahr seien viele Betriebe ohne Futterreserven in das aktuelle Jahr gestartet, sagte ein Verbandssprecher dem SR. Das führe nun zum Mangel an Futtermitteln.

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Wie viele andere Bundesländer auch erlaubt auch Rheinland-Pfalz die Futternutzung von ökologischen Vorrangflächen; allerdings erst ab dem 16. Juli.

Nach Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt erlauben nun auch Thüringen und Bayern (in einigen Regionen) die Futternutzung von Ökologischen Vorrangflächen.

In Sachsen-Anhalt können Bauern eine Freigabe ihrer Ökologischen Vorrangflächen zur Mahd beantragen.

Seit Montag können Bauern in MV ihre ökologischen Vorrangflächen zu 80 % mähen und als Futter nutzen. 26.000 ha dürften so zusätzlich für die Futtergewinnung zur Verfügung stehen.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerhard Steffek

Langsam aber sicher -

wird es interessant. Wenn das mit dem Wetter so weitergeht wird es sich ja dann mal herausstellen, ob die Herrschaften sich mit den Distelsamen auf den Vorrangflächen begnügen.

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