Tag der Insekten

Insekten schützen und gewinnen!

Zum Tag der Insekten wollen wir an unseren Wettbewerb "Insekten brauchen Bauern" erinnern. Sie legen Blühstreifen an oder fördern die Artenvielfalt auf andere Weise? Dann überzeugen Sie unsere Jury von Ihrem Konzept!

Ob einzelner Landwirt oder landwirtschaftliche Ortsvereine: Mitmachen kann jeder, der Gutes für die Vielfalt der Insekten tut. Insekten sind in vielen Bereichen wichtig. Deshalb sitzen in unserer Jury nicht nur Vertreter der Landwirtschaft oder der Imkerei. Auch Naturschützer, Vertreter der LV Stiftung Münster und des Pflanzenschutz- und Saatgutunternehmens Syngenta als Sponsoren des Wettbewerbes sowie Prof. Dr. Teja Tscharntke der Uni Göttingen, stellvertretend für die Wissenschaft, begutachten die Bewerbungen. Wir prämieren die Gewinner öffentlichkeitswirksam auf der Grünen Woche. Es locken insgesamt 25 000 € für den Insektenschutz.

Folgendes bewertet die Jury:

  • Maßnahmen auf der landwirtschaftlichen Fläche wie das Bereitstellen von blühenden Pflanzen über die ganze Saison und das Schaffen von Lebensräumen für Insekten. Gewichtungsfaktor: 60 %
  • Maßnahmen in der Agrarlandschaft wie z. B. das Anlegen von Brachen und Feldgehölzen, außerdem helfen Kleingewässer und Feuchtgebiete. Gewichtungsfaktor: 30 %
  • Kooperationspartner wie landwirtschaftliche Verbände, Naturschützer, Imker oder auch Politiker. Gewichtungsfaktor: 10 %

Denn Insekten brauchen Bauern! Machen Sie jetzt mit und bewerben Sie  sich noch bis zum 31.3.2019 unter www.insektenfreund.com 

Mehr Infos finden Sie auch hier:

Niederlande diskutieren über Halbierung des Viehbestandes

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von Heinrich Esser

Genau das ist falsch, Herr Doll und Herr Grimm,

das habe ich schon mehrfach mitbekommen. Unser Betrieb engagiert sich seit vielen Jahren im Vertragsnaturschutz, obwohl es damals von Beratern und vor allem vom Bauernverband (als wir da noch Mitglied waren) vehement abgelehnt wurde. Dies mit der Begründung, dass die Flächen uns "abgenommen" werden, sobald dort eine seltene Tier- oder Pflanzenart entdeckt wird. Vollkommener Quatsch, denn bisher haben wir nur positive Erfahrungen damit gemacht. Im Gegenteil hat diese Ablehnung des Bauernverbands an solchen Programmen doch zu den meisten Auflagen geführt. Beispiel Greening: Hätten sich schon mehr Landwirte früher in irgendeiner Form am VNS o.ä. teilgenommen, wären die Forderungen an ein Greening überhaupt nicht entstanden. Blühstreifen, Vertragsnaturschutz, Ernteverzicht etc. sind zudem beste Öffentlichkeitsarbeit und werden i.d.R. besser entschädigt als der "normale" Ackerbau.

von Wilhelm Grimm

Und nun zu Herrn Doll,

Ihre Erfahrung mit den charakterlosen modernen Fürsten über Grund und Boden ist tausendfach zu beobachten: Was wir heute freiwillig machen, ist bei der nächsten Naturschutznowelle Gesetz, ohne Ausgleich natürlich, aber mit Kontrolle und Sanktionen. Unser Berufsstand ist tief gesunken.

von Wilhelm Grimm

Ich mache nicht mit !

Bei mir gibt es viel zu viel Insekten auf dem Bauernhof. Es müssen sogar Emigranten aus dem Süden dabei gewesen sein, die auf meiner Haut auffällig große Pusteln mit heftigem Juckreiz hinterlassen haben. An das abendliche Bier für mich und einen Schoppen deutschen Wein für meine Frau war nicht zu denken. Ich werde die Tierhaltung dennoch nicht aufgeben, denn ich will mich mit den vielen Schwalben und Fledermäusen nicht ernstlich überwerfen. Was mich an dieser Hysterie stört, ist dieser einseitige Vorwurf in Richtung der modernen Landwirtschaft. Ich bitte jeden Parlamentarier darum, die Lebensbedingungen der Insekten in seinem Garten erheblich zu verbessern und für seine Wählerschaft Beispiel einer insektenfreundlichen Lebensweise zu sein.

von Josef Doll

Beim Staat zählt das Prinzip

Was ich heute freiwillig mache muss ich morgen gesetzlich tun. Sprich es wird von mir erwartet nein vorgeschrieben es so zu machen. Und das ich es ja auch richtig mache wird es durch NABU in der Umsetzungen überwacht. Ich hätte da auch gute Vorschläge im Peto. - - - - - alles natürlich freiwillig : Abschalten der Beleuchtung der Städte ab 23 Uhr damit die Insekten auch wider ihre Wasserpfütze finden. Denn nur so können auch Larven entstehen aus denen Insekten werden. Und wie sieht das mit der Pille aus die nachweislich Insekten im Hormonhaushalt stört. Wie würde da wohl unsere Lobbyisten Partei reagien wenn es um die Landwirtschaft geht?? Oder was könnte man sonst noch so freiwillig natürlich von Bevölkerung fordern??

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