Reaktionen

Insektenschutzgesetz: „Regelungen im Übermaß“ Plus

Der Bauernverband bemängelt beim Insektenschutzgesetz eine zu große Einmischung in die landwirtschaftliche Praxis. Umweltverbände hingegen fordern mehr.

Der Entwurf für ein Insektenschutzgesetz vom Bundesumweltministerium (BMU) bringt die großen Interessensunterschiede zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz wieder ans Licht. Für „unausgewogen“ hält der Deutsche Bauernverband (DBV) die Änderungen, die das Umweltressort in den neuen Entwurf für das Naturschutzgesetz und das Wasserhaushaltsgesetz niedergeschrieben hat. „Die nicht-landwirtschaftlichen Einflussfaktoren werden nicht ernsthaft angegangen, der Teil Landwirtschaft enthält Regelungen im Übermaß“, sagte der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, gegenüber top agrar.

DBV warnt vor Bodenschutzregeln im Naturschutzgesetz

Überhaupt nicht einverstanden ist der DBV damit, dass das BMU den Bodenschutz neu ins Naturschutzgesetz mit aufnimmt. „Der Schutz landwirtschaftlicher Böden ist Angelegenheit der Landwirtschaft, der hat im Bundesnaturschutzgesetz nichts verloren“, sagte Krüsken.

Auch die geplante Ausweitung des Biotopschutzes auf artenreiches Grünland und Streuobstwiesen würde in die Landwirtschaft „stark eingreifen“ und wäre ein "ein Anreiz, solche Biotope gar nicht erst entstehen zu lassen", so Krüsken. Zudem mache die gesetztliche Unterschutzstellung eine Förderung dieser Flächen unmöglich.

Bei den Gewässerrandstreifen sei im Entwurf nicht klar geregelt, welche Gewässer einbezogen werden. „So kann daraus...

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Das Bundesumweltministerium strebt an, das Insektenschutzgesetz noch im Oktober im Kabinett zu verabschieden. Es legt einen Entwurf mit 10 Metern Gewässerrandstreifen beim Pflanzenschutzeinsatz vor.

Baden-Württembergs Agrarminister Hauk sieht seine Gesetze für mehr Artenvielfalt als Vorbild für ganz Deutschland. Die Bundesregierung solle dem folgen.


Diskussionen zum Artikel

von Günter Schanné

Nager

Der Neid auf unsere Mitgeschöpfe ist in der konventionellen Landwirtschaft gigantisch- und sozial verwerflich angesichts einer Überproduktion, die auf dem Weltmarkt zu Schleuderpreisen entsorgt wird.

von Hermann Freese

Mehr Schwachsinn kann man nicht in einen Satz packen.

von Wilhelm Grimm

Moin Moin Herr Freese,

ich kenne das Geschäft.

von Gregor Grosse-Kock

Schulze

Und NGO s Unerträglich!!!

von Wilhelm Grimm

Nein Herr Freese,

das nehmen sie zu locker.

von Hermann Freese

Nein das tue ich nicht und auch ich habe Kritik an so Manchen. Ich rufe dann aber auch gerne bei dem Verband an und sage, was ich gerne anderes hätte oder frage, was hinter den Bühnen abläuft.. Wir sollten Unsere Verbände bei diesem "Kampf" unterstützen und nicht immer nur meckern. ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Umweltverbände fordern mehr. Immer Mehr ist eiskalte Taktik ohne Rücksicht auf die Wahrheit

und die Landwirtschaft. Beim angeblichen Bienensterben haben sie gelogen und der schwache Söder ist ihnen gefolgt und der BBV hat versagt. Das darf dem DBV nicht passieren, er muss Lügereien entlarven und seine Sprache verschärfen. Wie man Manipulationen durchschaut, hat der enge ... mehr anzeigen

von Klaus Fiederling

Die Natur hasst die Vernunft (Oscar Wilde)

Die Natur selbst ist grausam: Aktuell nehmen die Nager -gerade in den Klee-Ököflächen, wo sich selbige derzeit problemlos prächtig etablieren können- in gigantischem Ausmaß zu. Der Tisch für unsere Beutegreifer ist also überreich gedeckt. Die anhaltend trockene Witterung schafft ... mehr anzeigen

von Richard Huber

Ist nicht der BBV die Organisation,

welche sich von Söder am s. g. runden Tisch über selbigen hat ziehen lassen. Jetzt im Nachgang das übliche Klagelied anzustimmen ist geradezu lächerlich. Der Bauernverband hat die Chance vertan sich bei den Verhandlungen für die Bauern einzusetzen. Die Folge der Schwäche des BBV war ... mehr anzeigen

von Hermann Freese

ich gebe hiermit Ihnen den Auftrag bei den folgenden Verhandlungen für uns Bauern zu erreichen, dass nichts von dem Geplanten kommt. Wenn Sie es nicht schaffen sind sie ein Versager und nicht ernst zu nehmen. Budget gibts natrülich nicht dafür.

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