DLG-Unternehmertage

"Konzept für den Umgang mit schwarzen Schafen fehlt!"

Landwirt Michael Reber kritisiert, dass viele Berufskollegen meinen, wie früher weitermachen zu können. Dem Berufsstand fehle außerdem ein Konzept, wie man mit schwarzen Schafen umgehen soll.

Am 2. September hat die DLG ihre Unternehmertage 2020 als digitale Veranstaltung durchgeführt.

Klimawandel, Nährstoffeffizienz, die Zulassungssituation bei Pflanzenschutzmitteln, zunehmende Resistenzen sowie die schwindende gesellschaftliche Akzeptanz von chemischem Pflanzenschutz und organischer Düngung sind für Landwirt Michael Reber aus Gailenkirchen in Baden-Württemberg aktuell die größten Herausforderungen im Ackerbau.

Er konstatiert der Agrarbranche zu wenig Problembewusstsein, viele würde meinen „Es ist doch alles gut so, wie es ist“, fasst die DLG seinen Vortrag zusammen. Aus vielen Strategiepapieren wie dem der DLG, des DBV oder des WLV seien zwar viele schöne Worte zu entnehmen, aber es folgten keine relevanten Handlungen.

„Die Landwirtschaft als Branche hat nach wie vor auch kein Konzept, wie man mit schwarzen Schafen in der brancheninternen Kommunikation umgeht – so lange fallen Fehler einzelner immer auf alle zurück“, sagt Reber. „Wo ist das konkrete Angebot der Landwirtschaft, was wir verändern wollen bzw. wohin wir wollen?“

Betriebe passen sich neuer DüngeVO nicht an

Kritisch sieht er besonders, dass es noch zu wenig bis keine Anpassung an die neue Dünge-VO bei vielen Betrieben gebe, wohl aus Angst, dass Erträge aufgrund insbesondere schlechter N-Effizienz zurückgehen werden. Die Erosion nehme aufgrund zunehmender Witterungsextreme zu, und Schadschwellen im Pflanzenschutz würden zu wenig berücksichtigt.

Für die sich rasant ändernde Situation reiche der Wissenstransfer in der landwirtschaftlichen Ausbildung nicht aus, passende Fortbildungsangebote seien rar.

Teilweise gebe es auch fehlende Rücksichtnahme auf die Mitbürger bei der täglichen Arbeit auf Feld und Flur. Am schwerwiegendsten sieht er jedoch die – in der Berufsausbildung nirgends gelehrte – mangelnde Kommunikationsfähigkeit der Praktiker. Diesem Defizit gegenüber stehe aber, dass die Bürger heute immer besser informiert seien, auch wenn bei vielen Themen nicht immer fachlich richtig. Einzelne Mitbürger würden die Landwirte im Alltag sehr intensiv beobachten, so dass kleinste Fehler in der guten fachlichen Praxis mittlerweile auch von der Bevölkerung erkannt würden.

Als wichtigstes Problemfeld auf seinem eigenen Betrieb erkannte Reber, dass er sich intensiv um seine Böden kümmern müsse – „Nachhaltig ist nicht genug!“.

Spritzeinsatz muss heute erklärt werden

Er investierte in Know-how im Bereich Boden, so z.B. Bodenkurse bei Näser und Wenz sowie in den Auf- und Ausbau eines Netzwerks von Praktikern und Menschen mit Wissen zu fruchtbaren Böden. Viele Erfahrungen müssten aber nach dem Prinzip „Try and Error“ gemacht werden.

Reber musste in den vergangenen zwei Jahren feststellen, dass Fahrten mit der Pflanzenschutz-Spritze oder dem Gülletankwagen erklärungsbedürftig geworden seien. Mehr Kommunikation auf dem Feld sei gefragt.

Michael Reber nennt seine Bewirtschaftsart „Regenerative Landwirtschaft“. Hierbei gelten vier Prinzipien für einen gesunden Boden:

  • Möglichst immer lebende Wurzeln im Boden
  • Den Boden so wenig wie möglich stören
  • Den Boden immer bedeckt halten
  • Maximale Biodiversität schaffen.

Aktiv und offen kommunizieren

Laut Reber könne die Landwirtschaft nur durch offensive Kommunikation eine hohe Akzeptanz in der Gesellschaft erreichen, und dies nicht nur in Sozialen Medien. Jede aktive Kommunikation gegenüber allen Medien werde positiv angenommen. In seinem Fall trage auch sein kommunalpolitisches Engagement zur Akzeptanz in Entscheidungsgremien bei.

Schwierigkeiten, langfristig in die Verbesserung des Bodens zu investieren, verursache aber der Bodenmarkt: Nur das Geld zähle. Bei einem Generationswechsel auf Verpächterseite werde meist sofort verkauft. Unter einer Laufzeit von Pachtverträgen von fünf Jahren machten Investitionen in den Boden jedoch kaum Sinn.

Seit April 2019 hat Reber über 400 Teilnehmer an Einsteigerseminaren zur Bodenfruchtbarkeit geschult. – Ein Zeichen, dass viele Bäuerinnen und Bauern sich und ihre Betriebe verändern wollen.

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Bürgerwunsch und guter Ackerbau sind zwei Seiten einer Medaille

Dr. Thomas de Witte, Agrarökonom am Thünen-Institut für Betriebswirtschaft in Braunschweig, gab eine Übersicht über die gesellschaftlichen Ansprüche an den Ackerbau im Bereich Klima- und Umweltschutz und die Auswirkungen des „Green Deal“.

Dr. Thomas de Witte

Dr. Thomas de Witte (Bildquelle: DLG)

Das Umwelt- und Klimabewusstsein bei der Bevölkerung habe in den letzten Jahren stark zugenommen, so dass in der aktuellen Umweltbewusstseinsstudie des BMU mehr als zwei Drittel der Befragten dieses Thema als eine sehr wichtige gesellschaftliche Herausforderung einstufen.

Praktisch habe sich dieser Trend im Volksbegehren Artenvielfalt in Bayern niedergeschlagen, wo die 1,8 Millionen Unterschriften des Volksbegehrens lediglich etwa 90.000 bayrischen Landwirten gegenüberstehen. Bei diesen Mehrheitsverhältnissen sei es in einer Demokratie offensichtlich, dass sich der steigende gesellschaftliche Anspruch in Gesetzesinitiativen niederschlagen werde.

Für die Landwirtschaft als Gesamtsektor und landwirtschaftliche Unternehmer stelle sich in dieser Situation die Frage, ob es klug ist zu versuchen, diesen Trend aufzuhalten, oder es nicht ratsamer ist, strategisch wichtige Weichen in der Politikgestaltung und der betrieblichen Ausrichtung zu stellen.

Das bedeuten GreenDeal und Farm to Fork

Dr. de Witte gab eine Übersicht über die verschiedenen EU-Strategien wie „Green Deal“, „Farm to Fork“, der Biodiversitätsstrategie und auf nationaler Ebene den Aktionsplan Insektenschutz, die sich künftig auf die deutsche Landwirtschaft auswirken werden. Der Agrarökonom stellte die politischen Anforderungen und Ziele an die Bereiche Düngung, Pflanzenschutz, Umweltschutz, Klimaschutz dar, zeigte mögliche Chancen und legte aber auch offene Fragen vor.

Beim Thema Düngung sei zum Beispiel der Referenzzeitpunkt für die Bemessung der Reduktion der N-Überschüsse noch offen. Wenn sich das Reduktionsziel auf heutige Überschüsse beziehen würde, wären die 50 % Verringerung eine massive Verschärfung der bisherigen Reduktionsziele. Wenn das Reduktionsziel sich jedoch wie das bisherige Ziel der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie (max. N-Überschuss von 70 kg bis 2030) an den bisherigen Basiszeitraum 1990 ansetzt, erscheint das Ziel nicht unrealistisch.

Die Anforderungen an den zukünftigen Pflanzen- und Umweltschutz seien hoch: Die Farm to Fork-Strategie habe zum Ziel, den Einsatz von chemischen Pestiziden bis 2030 um 50 Prozent zu verringern. Doch auch hier sind noch viele Fragen offen. Insbesondere die Messgröße, das Basisjahr, die Aggregationsebene (EU-Ebene, Staat, Einzelbetrieb).

Darüber hinaus ergeben sich weitere Ziele bzw. Forderungen aus den anderen Strategiepapieren:

  • Umweltrisiken von Pestiziden sollen künftig stärker berücksichtigt werden.
  • Auf kleinräumiger Ebene sollen 10 Prozent der LF als Landschaftselemente (Hecken etc.) vorgehalten werden.
  • Herbizide sowie biodiversitätsschädigende Insektizide sollen in Schutzgebieten verboten werden.
  • „Refugialflächen“ könnten als Voraussetzung für die Anwendung von Breitbandherbiziden notwendig werden.
  • Ein Mindestabstand beim Pflanzenschutz zu Gewässern von 5 (begrünt) bis 10 Metern (unbegrünt) wird angestrebt.
  • Glyphosat soll ab 2023 nicht mehr anwendbar sein.

Was kommt beim Klimaschutz auf die Bauern zu?

Bisher unterschätzt sind aus der Sicht von Dr. de Witte mögliche Anforderungen und Restriktionen, die sich künftig aus den Klimaschutzzielen für den landwirtschaftlichen Sektor ergeben. Das im Jahr 2019 eingeführte Klimaschutzgesetz enthält rechtsverbindliche Minderungsziele für den Sektor Landwirtschaft. Sollten diese Ziele nicht erreicht werden, ist die Politik verpflichtet, Sonderprogramme umzusetzen.

Dies dürfte den bisherigen Negativerfahrungen aus der Novelle der Düngeverordnung sehr nahekommen. Vor diesem Hintergrund plädiert er dafür, die klima­bezogenen Politikinstrumente zu überprüfen und gegebenenfalls in eine effektive CO2-Bepreisung zu überführen.

Hierfür könnten sich die Voraussetzungen verbessern, da in der Farm-to-Fork-Strategie als Ziel formuliert ist, internationale CO2-Märkte und ein CO2-Grenzausgleichssystem einzuführen. Für Land- und Forstwirte könnte sich aus der CO2-Bindung ein neues Geschäftsmodell entwickeln, wenn z.B. Bewirtschaftungsmethoden zur Kohlenstoffspeicherung gefördert würden (GAP, private CO2-Zertifikate).

Gesellschaftliche Anforderungen werden weiter zunehmen

Abschließend stellt de Witte fest, dass im Green Deal und den weiteren Strategiepapieren alles darauf hindeutet, dass die gesellschaftlichen Anforderungen an den Ackerbau weiter ansteigen werden und es zu weiteren Einschränkungen in der Produktion kommen dürfte. Allerdings bietet das zentrale Ziel des Green Deals „Eine CO2-neutrale Wirtschaft bis 2050“ erhebliche Chancen für landwirtschaftliche Unternehmer. Wenn CO2 in der Gesamtwirtschaft künftig stärker bepreist wird, steigt die Wettbewerbsfähigkeit und damit die Nachfrage nach regenerativen Energien und Bioenergie. Dies dürfte künftig neue Geschäftsfelder eröffnen und einen positiven Einfluss auf die Agrarpreise haben.

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CO2-Zertifikate auf dem Hof

Wolfgang Abler, Geschäftsführer der CarboCert GmbH in Bodenegg, Baden-Württemberg, stellte eine Lösung vor, wie landwirtschaftliche Betriebe mit CO2-Zertifikaten den Humusaufbau auf ihren Feldern finanziell vergütet bekommen können.

Wolfgang Abler

Wolfgang Abler (Bildquelle: DLG)

Über 270 Landwirte mit 11.000 Hektar arbeiten aktuell mit seinem Unternehmen zusammen und kompensieren durch den vereinbarten und überprüften Humusaufbau auf ihren Flächen jährlich rund 50.000 Tonnen CO2. Die Firma CarboCert übernimmt dabei die Bodenprobenentnahme, die Messung der Humusgehalte als auch die Vermarktung der Zertifikate. Als Käufer von CO2-Zertifikaten stehen Unternehmen zur Verfügung, die ihren CO2-Ausstoß dadurch kompensieren möchten.

Als Landwirt kann man eine Vereinbarung zum Humusaufbauprogramm mit der CarboCert GmbH abschließen, die eine GPS-genaue Bodenprobeentnahme auf den landwirtschaftlichen Flächen zur Analyse in einem akkreditierten Labor organisiert.

Zwei bis fünf Jahre nach der Anfangsuntersuchung wird eine Folgeuntersuchung durchgeführt. Dabei wird festgestellt, ob und wie viel Humus sich aufgebaut hat. Anhand einer Berechnung werden dann die Tonnen an fest im Boden gebundenem CO2 berechnet. Diese Tonnen bilden die Grundlage für die erste Ausbezahlung des Erfolgshonorars. Dabei wird ein Teil des Honorars zur Sicherung des zuvor aufgebauten Humusgehaltes einbehalten.

Nach Ablauf einer weiteren Fünfjahresfrist, wird wiederum eine Bodenprobe durchgeführt. In dieser Zeit muss der Humusgehalt gleich bleiben bzw. kann weiter gesteigert werden. In diesem Fall wird das einbehaltene Erfolgshonorar ganz ausbezahlt bzw. ein weiteres Honorar für den zusätzlichen Humusaufbau ausbezahlt. Bei Humusabbau kommt das einbehaltene Erfolgshonorar nicht zur Auszahlung. Der Auszahlungspreis für ein CO2-Zertifikat beträgt pro Jahr und Hektar 30 €.

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Ganzjährige Begrünung wichtig

Lucas Kohl, Öko-Milchviehhalter und Öko-Marktfruchterzeuger in Gilserberg in Hessen, betonte abschließend, dass Humusaufbau zur CO2-Speicherung nicht einfach mit dem Verbleib von Biomasse auf den Ackerflächen, organische Düngung oder Kompost funktioniere.

Entscheidend sei, wie eine möglichst ganzjährige Begrünung der Flächen gewährleistet werden kann. „Die eigentliche Quelle für einen nachhaltigen Humusaufbau sind der Pflanzenbewuchs und ein mit Mykorrhiza-Pilzen und Mikroorganismen belebter Boden“, so Kohl.

Lucas Kohl

Lucas Kohl (Bildquelle: DLG)

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Diskussionen zum Artikel

von Karlheinz Gruber

Was soll das ganz gekeiffe untereinander

Zuerst mal ja, die Schwarzen Schafe gibt es. Es sind ganz einfach die, die sich bisher nicht um die Auflagen gekümmert haben, und denen wir die ganze Verschärfung zu verdanken haben. Und die, müssen wir bekämpfen. Entweder durch sachliche Ansprache, oder über das Amt. Denn noch ... mehr anzeigen

von Hermann Freese

"Es sind ganz einfach die, die sich bisher nicht um die Auflagen gekümmert haben, und denen wir die ganze Verschärfung zu verdanken haben." Leider ja. Und diese nurtzen dann noch ihren Kostenvorteil und spielen die Kollegen am Pachtmarkt aus.

von Rudolf Rößle

Zielkonflikte

Was mache ich und was brauche ich dafür. Nahrungsmittelerzeuger brauchen fruchtbare Böden, während der NABU genau das Gegenteil an Fläche benötigt. So müssen die Diskussionen in Zukunft lauten und nicht wie ziehe ich an den Optimumsenden und gestalte großen Murks.

von Guido Müller

Stellungnahme

an @Kirsten Wosnitza "Leider ein Missverständnis Es geht nicht um die Bindung in der Pflanze sonder die Speicherung im Boden. Die schilder sind kontraproduktiv." Das ist die einseitige Sichtweise. Hierzu Bundesministerium für Bildung und Forschung unter dem ... mehr anzeigen

von Roland Opitz

Leute wie Herr Reber

schaden der deutschen Landwirtschaft in einem ungeheuren Maß. Er redet unseren Umweltverbänden das Wort und schmiert den NGO's nur Honig um den Mund. Der Mann ist ein Netzbeschmutzer aller erster Güte. Wenn man den Artikel liest hat man den Eindruck das Bundesumweltministerium hat den ... mehr anzeigen

von Wolfgang Nürnberger

Leute wie Herr Opitz sind das wirkliche Problem!

Anscheinend bellen hier getroffene Hunde. Ich muss Herrn Reber, nach 30 Jahren Praxis in der Zusammenarbeit mit Landwirten, voll Recht geben! Es sind genau diese Leute, welche sich mit den Treckern auf den Straßen treffen um zu protestieren, aber selber meinen, dass es eoínfach so ... mehr anzeigen

von Kirsten Wosnitza

Zukunftsweisend

Sind Veranstaltungen in diesem Format der DLG und Praktiker und Wissenschaftler, die den Mut haben, ihr Wissen und ihre Erfahrung auch entgegen Lobby und Mainstream zu diskutieren. Danke an Veranstalter und Referenten. Unsere Betriebe werden nur dann zukunftsfähig sein, wenn sie nach ... mehr anzeigen

von Peter Held

CO2-Bindung

Eine Diskussion über die CO2-Bindung in der Land- und Forstwirtschaft und deren positiver Vergütung halte ich für eine ausgesprochen gute Idee. Das sollte in dem geplanten Zertifikatshandelsmodell unbedingt aufgenommen werden! Auch die viehhaltenden Betriebe könnten davon profitieren ... mehr anzeigen

von Gerald Hertel

Nachdem ich das las

bin ich stark im zweifel, ob ich die DLG weiter mit meinem Beitrag unterstütze.

von Guido Müller

https://www.co2-acker.de/

"„Natürlich CO2 binden“ ! - Moderner Landwirtmoderner-landwirt.de › Landtechnik › LEHNER 13.05.2020 - Das Ziel ist, dass Feldschilder an stark frequentierten Wegen, ... Die LEHNER Maschinenbau GmbH hat diese Imagekampagne initiiert, um ..." weiteres: Wie viel CO2 binden ... mehr anzeigen

von Kirsten Wosnitza

Leider ein Missverständnis

Es geht nicht um die Bindung in der Pflanze sonder die Speicherung im Boden. Die schilder sind kontraproduktiv.

von Guido Müller

Zustimmung

zu Albert Maier : "Reber... ... ist ein Märchenerzähler und ob er am Ende des Tages der Landwirtschaft weiterhilft ist zweifelhaft. Seine (Ackerbau)-Philosophie ist jedenfalls nicht überzeugend." oder: "Selten ...so viel Quatsch gelesen!" oder Wilhelm Grimm: ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Abgehoben, mehr aber auch nicht.

Sie hätten uns helfen können, schade.

von Wilhelm Grimm

Wer mit Volksbegehren und Umfragen in der Großstadt

die Landwirtschaft zu fachlichem Unfug zwingen will, muss zum Arzt !

von Stefan Lehr

Wohin und wie?

Die ganzen Vorstellungen und Anregungen der Herren sind sehr interessant und teilweise sicherlich richtig und beechtigt. Aber bei aller Bereitschaft fuer Veraenderungen und Neuerungen muss das Gesamtergebnis fuer jeden Betrieb ein positives Einkommen erzielen. Bodenfruchtbarkeit und neue ... mehr anzeigen

von Wolfgang Nürnberger

Hybridlandwirtschaft!

Der Schwachsinn mit der Hybrid-Landwirtschaft ist nichts anderes als ein Konjunkturpaket für die interessierte Landtechnikindustrie, um den über die Maßen technikverliebten, deutschen Bauern, wieder etwas aufzuschwatzen! Bereits jetzt ist fast jeder Betrieb total übermechanisiert und ... mehr anzeigen

von Ulrich M. Sorg

Ein wegweisender Beitrag von Alfons Deter!

Dieser Beitrag ist äußerst wertvoll in seinen Aussagen, den Bezug zu versierten, in die Zukunft der Landwirtschaft blickenden Zitaten und unterlegt durch Personen und Persönlichkeiten (Michael Reber, Dr. de Witte vom vTI und andern) und fundierten Fakten und Prognosen, die die ... mehr anzeigen

von Albert Maier

Selten ...

...so viel Quatsch gelesen!

von Wilhelm Grimm

Viele Klugscheißer

wollen uns belehren. Es mag Ausreißer geben, die sorglos mit der Natur umgehen, ich kenne sie nicht. Wo wirkliche Verfehlungen bekannt sind, kann man dagegen vorgehen. Das wird von niemandem verteidigt. "Gesellschaftliche Anforderungen werden zunehmen" lese ich. Die Frage muss doch ... mehr anzeigen

von Andreas Gerner

Alles schön und gut,

aber wo führt die ganze Extensivierung hin? Zu weniger Produktion. Fatal, bei nur noch 88%Selbstversorgungsgrad an Nahrungsmitteln. Folglich muss mehr importiert werden und für die nötigen Anbauflächen brennt der Regenwald. Was hat die ganze ... dann gebracht? Für den Artenschutz ... mehr anzeigen

von Heinrich-Bernhard Muenzebrock

Folgen

Die Landwirtschaft von Heute wird Morgen Vergangenheit sein. Unsere Politiker tun alles dafür, die Landwirtschaft in unseren Breiten abzuschaffen. Im Gegenzug müssen mehr Güter aus dem EU Ausland importiert werden. Mehr Schiffsverkehr mit all den klimatischen Problemen ist ... mehr anzeigen

von Albert Maier

Reber...

... ist ein Märchenerzähler und ob er am Ende des Tages der Landwirtschaft weiterhilft ist zweifelhaft. Seine (Ackerbau)-Philosophie ist jedenfalls nicht überzeugend.

von Michael Hollstegge

Was genau...

...missfällt Ihnen an den Punkten, die Herr Reber nennt und die er in seinem Betrieb umsetzt?

von Josef Lechner

An diese Düngeverordnung kann man sich nicht halten

Wie soll das ein kleiner Betrieb umsetzen und Bezahlen. In Bayern gibt es halt viele Betriebe mit intensiver Tierhaltung und diese Betriebe werden zum aufhören regelrecht gezwungen. Alles nur weil unsere Politiker nicht in der Lage sind richtige Daten zu melden.

von Gerd Uken

Mangelnde Kommunikation

der Bauern nur unsere Politiker sind überqualifiziert. Ich mag das gar nicht schreiben was mir im Kopf rum geht.

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