Einbeck

KWS erhält Bestnoten für neue Erbsensorte

KWS weist auf die guten Prüfergebnisse seiner Erbsensorte Kameleon hin

Das Bundessortenamt hat die Erbsensorte KWS KAMELEON mit Bestnoten hinsichtlich des Ertrages zugelassen. „In den vergangenen Jahren haben wir verstärkt den französischen Markt bedient“, sagt Jose Manuel Bustos Aguirre, Leiter des Geschäftsbereiches Getreide bei KWS. „An diese leistungsstarke Sortengeschichte knüpfen wir mit unserer neuen KWS KAMELEON nun an, die wir nicht ausschließlich in Deutschland, sondern auch in Ländern wie England und Frankreich vertreiben werden.“

KWS KAMELEON sei überragend sowohl im Korn- als auch im Eiweißertrag, hier vergab das Bundessortenamt die Bestnote 9, so KWS weiter. Zudem sei die gelbkörnige, neue Sorte gut zu ernten, sie biete eine gute Standfestigkeit bei mittlerem bis langem Wuchs und eine nur geringe Neigung zum Lager. Die frühere Reife im Sommer – bei gleichmäßiger Abreife – garantiere, dass KWS KAMELEON in guter Qualität gedroschen werden kann.

Weiterhin im KWS Portfolio und damit für den Anbau empfehlenswert ist die Sorte ALVESTA – eine ertragsstarke und verlässliche Sorte mit sehr guten Einstufungen bei Wuchs und Standfestigkeit.

Die steigende Nachfrage nach Eiweißpflanzen und politische Unterstützung führen nach Unternehmensangaben derzeit zu wachsenden Anbauflächen für die Erbse. Dahinter steht, dass die Erbse zunehmend als heimische Futterpflanze genutzt wird. Trends in der menschlichen Ernährung – vegetarisch oder vegan – erhöhen den Bedarf ebenfalls, mittlerweile wird etwa die Hälfte der deutschen Körnererbsenproduktion für die menschliche Ernährung verwendet.

Nicht zu unterschätzen sei in diesem Zusammenhang auch das Thema Nachhaltigkeit: Zu enge und einseitige Fruchtfolgen bringen mitunter pflanzenbauliche Probleme mit sich, hier bringen neue Kulturen wie die Erbse Abwechslung. Die attraktive Blüte der Erbse fördert laut KWS darüber hinaus Insekten und trägt so zu Biodiversität bei.


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