Geschäftszahlen

KWS steigert Umsatz und Ergebnis

KWS steigert den Umsatz um 2 %, währungsbereinigt sogar um 9 %. Der Jahresüberschuss und das Ergebnis je Aktie legen ein Plus von 16 % hin. Vorgeschlagen ist eine höhere Dividende von 0,80 € je Aktie.

Die KWS Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2020/2021 einen Umsatzzuwachs von ca. 2 % auf 1,31 Mrd. €. Die Kennzahlen EBIT und EBITDA lagen auf dem Niveau des Vorjahres; der Jahresüberschuss und das Ergebnis je Aktie verzeichneten dagegen einen deutlichen Anstieg. Das hat Eva Kienle, Finanzvorstand von KWS, am Mittwoch präsentiert.

„Mit unserem Fokus auf innovativem Saatgut punkten wir in etablierten und neuen Märkten und wachsen damit stetig und nachhaltig. Gleichzeitig bauen wir konsequent unsere Digital Farming Angebote aus und bieten unseren Kunden damit zusätzlichen Service. Im neuen Geschäftsjahr werden wir diesen erfolgreichen Weg fortsetzen und weiter wachsen“, sagte Kienle.

Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2020/2021 um 2,2 % auf 1.310,2 (1.282,6) Mio. €. Auf vergleichbarer Basis (ohne währungsbedingte Effekte) stieg der Umsatz um 8,8 %. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) der KWS Gruppe verbesserte sich um 2,4 % auf 230,9 (225,5) Mio. €. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 137,0 (137,4) Mio. € trotz geplant höherer Aufwendungen für Forschung & Entwicklung sowie signifikanter Währungsbelastungen auf dem Niveau des Vorjahres.

Das Finanzergebnis verbesserte sich deutlich auf 5,2 (–7,8) Mio. € gegenüber dem Vorjahreswert. Dazu trug neben einem besseren Zinsergebnis von –12,2 (–18,6) Mio. € ein höheres Beteiligungsergebnis der at equity bilanzierten Gesellschaften von 17,4 (10,8) Mio. € bei. Die Steuern auf Einkommen und Ertrag beliefen sich auf –31,6 (‑34,3) Mio. €. Daraus ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 110,6 (95,2) Mio. € sowie ein Ergebnis je Aktie von 3,35 (2,89) €.

Der Freie Cashflow verbesserte sich in der Berichtsperiode deutlich auf 84,2 (Vorjahr: 31,5 Mio. € ohne Berücksichtigung des Erwerbs von Pop Vriend Seeds), im Wesentlichen aufgrund eines strikten Working Capital Managements sowie einer vorsichtigeren Investitionspolitik vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie.


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