Maisanbau-Fläche in Schleswig-Holstein geht weiter zurück

Die Maisanbau-Fläche in Schleswig-Holstein geht nun schon im fünften Jahr in Folge zurück. Dies teilte das statistische Bundesamt jüngst mit. Auf rund 164.400 Hektar wird in Schleswig-Holstein Mais angebaut, das ist eine Abnahme zum Vorjahreszeitraum von etwa 2 Prozent.

Die Maisanbau-Fläche in Schleswig-Holstein geht nun schon im fünften Jahr in Folge zurück. Dies teilte das statistische Bundesamt jüngst mit. Auf rund 164.400 Hektar wird in Schleswig-Holstein Mais angebaut, das ist eine Abnahme zum Vorjahreszeitraum von etwa 2 Prozent. Damit wächst Mais auf rund 17 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche.
 
Von 1 ha Mais können entweder 19.000 kg Milch, 2.000 kg Bullenfleisch, 3.500 kg Schweinefleisch oder 81.000 Eier erzeugt werden. 1 ha Mais produziert zudem so viel Sauerstoff, wie fünfzig bis sechzig Menschen im Jahr verbrauchen.
 
Mais ist eine Pflanze mit geringen Ansprüchen. Als sogenannte C4-Pflanze nutzt sie die Sonnenenergie effektiver als andere Kulturpflanzen. Die Pflanze verfügt über ein höheres CO2- Aufnahmevermögen und kann deshalb bei höheren Temperaturen mehr Trockenmasse produzieren. Auch Pflanzenschutzmittel benötigt der Mais nur bis zum Schließen der Reihen.
 
In Schleswig-Holstein kann aus klimatischen Gründen kein Körnermais für die menschliche Ernährung erzeugt werden. So wird der Mais als Futtermittel und zur Produktion von Biogas verwendet.

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