IVA

„Mineraldünger leisten wichtigen Beitrag zu nachhaltigem Pflanzenbau“

Eine Modernisierung und Anpassung der Düngeverordnung war aus Sicht des Industrieverbandes Agrar richtig, eine pauschale 20-prozentige Unterdüngung brintt jedoch Mindererträge und Qualitätseinbußen!

Hans-Jürgen Müller, Vorsitzender des Fachbereichs Pflanzenernährung im Industrieverband Agrar (IVA), unterstützt nach eigener Aussage das grundlegende Ziel der Düngeverordnung, die Nährstoffeffizienz im Pflanzenbau weiter zu steigern und negative Auswirkungen auf die Umwelt zu vermeiden.

"Unsere Gewässer zu schützen und die Luftqualität zu verbessern sind notwendige Anliegen. Hocheffiziente und gut dosierbare Mineraldünger können dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Eine Ausweitung der Pflicht zum Einsatz von Inhibitoren bei harnstoffhaltigen Düngemitteln, wie von uns vorgeschlagen, hätte diese Zielsetzung zusätzlich unterstützt“, so Müller.

Weitreichende Forderungen der EU-Kommission wie eine 20-prozentige Düngung unter Bedarf in den sogenannten roten Gebieten erschwerten die Diskussion über zielgerichtete und wirkungsvolle Maßnahmen. Zu begrüßen seien die Bemühungen einzelner Bundesländer, die Datengrundlage und das Messstellennetz zu überprüfen und die Binnendifferenzierung zu verbessern.

Müller weiter: „Weitreichende Einschränkungen in der Düngung können je nach Kulturart zu deutlichen Mindererträgen und Qualitätseinbußen führen und dürften dadurch viele Betriebe finanziell zusätzlich belasten.“

Die Redaktion empfiehlt

Entscheidung im Bundesrat

+++ Düngeverordnung ist beschlossen +++

vor von Stefanie Awater-Esper

Der Bundesrat hat am Freitag die Düngeverordnung mit einer Mehrheit der Länderstimmen beschlossen. Die Maßnahmen in den roten Gebieten gelten aber erst ab Januar 2021.


Diskussionen zum Artikel

von Wilhelm Grimm

Vererbung erworbener Eigenschaften ?

Nach neuen wissenschaftliche Erkenntnissen soll sogar eine klitzekleine Übertragung außerhalb des Zellkernes stattfinden.

von Wilhelm Grimm

Sehr gut, Erwin Schmidbauer

Aber eine "Alternative Naturwissenschaft" zur Landwirtschaft haben wir bereits seit etlichen Jahren und ist von den GRÜNEN aus der Taufe gehoben worden. Mit der Zeit sind alle Parteien auf den "Alterna-I-ven" Zug aufgesprungen, bis auf die FDP und die AfD, was auch für viele ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Das wissen wir seit dem 1. Semester jeder beliebigen Landwirtschaftsschule.

Aber nach dieser denkwürdigen Bundesratsentscheidung müssen wir die alten Lehrbücher verbrennen. Das wäre dann eine sinnvolle Bücherverbrennung.

von Erwin Schmidbauer

Wir brauchen eine neue "Alternative Naturwissenschaft"!

Liebig und Mitscherlich ist out! Nach "Alternativer Medizin" brauchen wir auch eine "Alternative Naturwissenschaft". Eine "Alternative Physik" gab es schon mal, die stand im Gegensatz zur "Jüdischen Physik" des Albert Einstein. Auch eine "Alternative Genetik" gab es mal, die war ein ... mehr anzeigen

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