Landwirtsprojekt

Neue Blühmischung: Im Frühjahr soll es blühen! Plus

In einem niedersächsischen Pilotprojekt feilen Landwirte, Jäger und Imker an der idealen Blühmischung für Insekten und Wildtiere. Ihr Ziel: Ein möglichst langes Blütenangebot.

Zu dritt stehen sie in der hüfthohen Blühmischung – mit einem 2 m-Coronaabstand. Die Pflanzen blühen beim Feldbesuch im Mai kräftig, besonders Inkarnatklee und Borretsch. „Ölrettich und Rübsen nähern sich schon dem Blühende“, sagt Heinrich Kersten. Der Imker aus Verden in Niedersachsen ist Initiator des Pilotprojekts „Verdener Frühjahrsblüte“. Zusammen mit Landwirten und Jägern feilt Kersten an einer überjährigen Blühmischung, die Insekten und Wildtieren ganzjährig Nahrung und Schutz bietet, vom Herbst bis in den Sommer. Ziel ist, dass das Land Niedersachsen das Blühprogramm offiziell anerkannt fördert.

Bisher wurde das Engagement der Landwirte aus dem Hegefondsbudget der Jägerschaft des Landkreises Verden gefördert. „Die Ansaat und Pflege kann nun mal nicht zum Nulltarif erfolgen“, erklärt Jürgen Luttmann, Vorsitzender der Jägerschaft. Er drückt die hochgewachsenen Ölrettich- und Rübsenpflanzen auseinander, der Boden ist lückig. „Für Rebhuhn und Hasen ist das ideal, hier bleiben alle am Boden aufziehenden Kleintierarten der Feldflur im Frühjahr ungestört“, erklärt der Jäger.

Die Verdener Frühjahrsblüte wird im August gesät und steht bis September des Folgejahres auf dem Acker. „Schon im März/April waren die ersten Blüten zu sehen“, sagt Kersten....


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