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Neue Hitzewelle im Anmarsch - Heidl sieht Versorgungssicherheit gefährdet

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht von einer "neuen markanten Hitzewelle“ - schon wieder. Der BBV sorgt sich um die Versorgung und die Feldfrüchte udn will dauerhafte Lösungen für Bayern.

Am Donnerstag erreicht uns erneut eine gewaltige Hitzewelle mit Temperaturen bis 35 °C, bevor es dann am Freitag wieder kühler wird. Erste Betriebe in Bayern holen den Mais vom Feld, bevor es ganz welk ist.

In der Süddeutschen Zeitung sagte der Meteorologe Jürgen Schmidt, dass dieser Sommer ein klares Zeichen für den Klimawandel sei. Er hatte sich Wetterdaten aus bayerischen Orten angeschaut, alle zu warm und trocken.

Das Skeptiker argumentieren, es habe früher auch schon heiße Sommer gegeben, will er nicht gelten lassen. Anders als damals gebe es heute ständig neue Rekorde. Diese extremen Temperaturen weit über 35 und nahe der 40 Grad, dieses Ausmaß und die Dauer von Hitzewellen, das deute auf den Klimawandel hin. Gleiches gilt laut Schmidt für die steigende Zahl der milden Winter, die für Bayerns Skigebiete noch zu einem Problem werden dürfte.

Dürre bei Getreide und Weinreben

Die anhaltende Trockenheit stellt jetzt schon Landwirte, Weinbauern und Schiffskapitäne vor Herausforderungen. Viele Weinstöcke tragen gelbe und welke Blätter. Die Trauben verdorren, weil der Stock sie für das eigene Überleben abstößt.

Auch die bayerischen Landwirte haben sich von Spitzenerträgen längst verabschiedet. Der Weizen sei während der Blütezeit im Hitzestress gewesen. Das Ergebnis: "Schrumpfkörner und damit geringere Ernteerträge und Qualitätseinbußen", sagt Anton Huber, Referent für Getreide und Ölsaaten beim Bauernverband der Süddeutschen Zeitung. Auch der Mais habe zum Teil schon...

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