Nordschwarzwald: Grünlandprofis prämiert

„Grasgrün und kunterbunt – wir brauchen beides.“ So lautete das Motto des Grünlandwettbewerbs im Landkreis Freudenstadt, der am vergangenen Mittwoch mit der Siegerehrung auf dem 25. Grünlandtag Baden-Württemberg in Pfalzgrafenweiler zu Ende gegangen ist.

„Grasgrün und kunterbunt – wir brauchen beides.“ So lautete das Motto des Grünlandwettbewerbs im Landkreis Freudenstadt, der am vergangenen Mittwoch mit der Siegerehrung auf dem 25. Grünlandtag Baden-Württemberg in Pfalzgrafenweiler zu Ende gegangen ist.
 
Zur Teilnahme waren erstmals sowohl Bewirtschafter von artenreichem als auch von ertragreichem Grünland aufgerufen.  
 
In der Kategorie „artenreiches Grünland“ holte sich Bio-Landwirt Bruno Grätzer aus Horb-Dettingen den 1. Preis. Er bewarb sich mit einer Fläche von 64 ar, die er seit 1976 bewirtschaftet und zweimal jährlich für Heu und Öhmd nutzt.

Dahinter rangierte Martin Jehle aus Bad-Rippoldsau-Schapbach. Seine Bergmähwiese ist einschürig, das Heu wird als Diät-Pferdeheu vermarktet.

Den 3. Platz holte sich Johannes Trick aus Alpirsbach-Hönweiler mit einer seit über 30 Jahren bewirtschafteten Fläche, die ein Biotop enthält. Die FFH-Wiese dient als Weide und der Heunutzung.

Einen Sonderpreis für „besonders artenreiches Grünland“ konnte sich Marianne Bauer aus Horb für ihre einschürige Wiese an den Horber Neckarhängen sichern. Die Fläche liefert kräuterbetontes Ziegenheu und wird seit 1980 von ihr bewirtschaftet. Zuvor war sie Ackerland.
 
Johannes Trick holte sich neben dem 3. Platz beim artenreichen Grünland gleichzeitig den 1. Preis in der Kategorie: „ertragreiches Grünland“. Hier bewarb er sich mit einer waldnahen Fläche, die drei bis viermal im Jahr für Silage genutzt wird und ca. 85 dt TM/ha liefert. Hervorgehoben wurde von der Jury die Homogenität des Wirtschaftsgrünlandes und der gute Narbenschluss.

Den zweiten Preis holten sich hier Landwirt Karl-Ulrich Schaible aus Seewald-Hochdorf mit seinem Azubi Nico Blaich. Die 56 ar große Fläche wurde von der Jury als ertragreiches Wirtschaftsgrünland ohne Störungen beurteilt. Sie wird bis zu fünfmal im Jahr geschnitten und liefert etwa 65 dt TM/ha.

Auf dem 3. Platz landete die Keck GbR mit Hansjörg und Stephanie Keck aus Schopfloch-Oberiflingen. Hierbei handelte es sich um ein ertragsstarkes hofnahes Wirtschaftsgrünland mit gelungener Nachsaat auf 4,93 ha. Sie wird viermal geschnitten und dient der Silagenutzung.


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