37 € pro Tonne

Nordzucker Liefervertrag 2023 kommt pünktlich zur Anbauplanung

Nordzucker hat die neuen Verträge flexibel gestaltet und will nach der Rübenernte und Vermarktung Kosten und Erlöse für alle Beteiligten prüfen, erklärt Dr. Lars Gorissen.

Mitte Mai erhalten die Nordzucker-Rübenanbauer in Deutschland das Vertragsangebot für den Zuckerrübenanbau 2023. Nordzucker garantiert darin einen Preis von mindestens 37 € pro Tonne Rübe bei durchschnittlichem Zuckergehalt inklusive Rübenmarkvergütung und einen auf den höheren Preis angepassten Früh- und Spätlieferausgleich. Außerdem sagt das Unternehmen zu, nach der Kampagne die Kosten- und Erlössituation insgesamt zu bewerten und den Preis, wenn möglich, mit einem Zuschlag zu erhöhen.

„Mit dem Vertragsangebot für die Zuckerrüben 2023 tragen wir der veränderten Kostensituation im Rübenanbau Rechnung. Es ist unser Ziel und wir sind sehr zuversichtlich, die Preise nach Ende der Kampagne erhöhen zu können“, betont Dr. Lars Gorissen, Vorstandsvorsitzender.

„Wir haben die Verträge flexibel gestaltet und prüfen nach der Rübenernte und Vermarktung Kosten und Erlöse für alle Beteiligten“, erklärt Gorissen und zeigt sich optimistisch, „dass wir zu einem Niveau deutlich über dem Garantiepreis kommen, wie wir das für die variablen Verträge 2022 ebenfalls schon in Aussicht gestellt haben. Entscheidend ist, dass wir die geplanten Mengen erreichen und bei deren Vermarktung die gestiegenen Kosten am Markt kompensieren können. Die Marktentwicklung geht in diese Richtung”.

Auch die Preise für die bestehenden mehrjährigen Verträge werden angepasst. Der laufende dreijährige Fixvertrag wird für die Kampagne 2023/24 auf mindestens 33 € pro Tonne Rüben angehoben, nach der Kampagne im Frühjahr 2024 überprüft und idealerweise ebenfalls erhöht.

Für die Ernte 2022 hatte Nordzucker bereits vor einigen Wochen Preise für die variablen Verträge von mehr als 40 € pro Tonne sowie eine weitere Überprüfung der schon einmal im Februar erhöhten Fixpreisverträge angekündigt. Auch hier geht das Unternehmen von einer weiteren Erhöhung nach der Kampagne 2022/23 aus.