NRW ruft zum Anbau von Zwischenfrüchten zur Futternutzung auf

NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser, die Präsidenten von WLV und RLV, Johannes Röring und Bernhard Conzen, sowie der Präsident der Landwirtschaftskammer, Karl Werring, rufen zum Anbau von Zwischenfrüchten zur Futternutzung auf.

NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser, die Präsidenten von WLV und RLV, Johannes Röring und Bernhard Conzen, sowie der Präsident der Landwirtschaftskammer, Karl Werring, rufen zum Anbau von Zwischenfrüchten zur Futternutzung auf. Hintergrund ist die geplante Regeländerung zu den Zwischenfrüchten als ökologische Vorrangfläche. Diese Flächen sollen im Jahr 2018 zur Futtergewinnung herangezogen werden können.

DBV und WLV unterstützen den Vorschlag ausdrücklich. Zur Vereinfachung fordern sie u.a. statt eines Antragsverfahrens mit Genehmigungspflicht eine Anzeigepflicht. Um ein größeres Flächenpotential zur Futtergewinnung zu erhalten, sollten Trockengebiete zudem großräumig und möglichst ohne Gebietseinschränkungen festgelegt werden.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Feinstaub-Kritik: "Schuldzuweisungen an die Landwirtschaft sind absurd"

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Diskussionen zum Artikel

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von Andreas Gerner

Hat 2016 nicht funktioniert.

Damals ging in unserer Gegend nichts von den gesäten Zwischenfrüchten auf. Selbst die Taktik "rum und rein"(also pflügen und sofort im Anschluss Säen und walzen) ergab nur miese Ergebnisse. Auch auf der Pflugtiefe war kein nutzbares Wasser mehr. Klar, die Hoffnung stirbt zuletzt und was soll ein Viehhalter mit Futterlücke sonst machen. Aber bei so dermaßen wüstentrockenem Boden wie aktuell hier ist die Chance, dass man die Saatgut- und Arbeitskosten auch noch verschießt, größer, als dass man rentabel etwas erntet.

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