Europa

Pflanzenschutz: EU-Agrarverbände warnen vor Handelshemmnissen

Der europäische Agrarhandel und der EU-Bauernverband hält die Zulassungsbestimmungen der EU für Pflanzenschutzmittel für zu streng. Die EU sollte nicht unnötig Hemmnisse aufbauen...

Wegen der kritischen Öffentlichkeit werden in der EU immer weniger Pflanzenschutzmittel zugelassen. Das ist in anderen Teilen der Welt nicht so, stellt aiz.info fest.

EU-Regelungen über Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Soja, Mais und Getreide sollten das Risiko der Importeure nicht unnötig erhöhen, andernfalls drohten Versorgungsengpässe vor allem bei Futtermitteln, betonen die Europäischen Verbände der Mischfutterhersteller (Fefac), des Getreidehandels (Coceral) und der Ölmühlen (Fediol) in einer gemeinsamen Erklärung. Die laufende Überprüfung von Wirkstoffen in der EU und die Absichten der Europäischen Kommission zur Absenkung der höchstzulässigen Rückstandwerte für Pflanzenschutzmittel (MRL) sollten deshalb den Handel mit den Agrarerzeugnissen nicht unnötig erschweren, fordern die Verbände, ohne die strengen Standards der EU grundsätzlich infrage zu stellen.

Die auseinanderdriftende Zulassungspraxis mit den wichtigen Handelspartnern beschere dem EU-Agrarhandel aber ein Problem, dem sich die EU-Kommission in pragmatischer Weise stellen sollte. Langfristig sei eine einheitliche Zulassungspraxis in der EU und in allen Teilen der Welt wünschenswert, zitiert aiz.info die Verbände.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

Schreiben Sie Alfons Deter eine Nachricht


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen