Öffentlichkeitsarbeit

Pflanzenschutz: "Schau ins Feld" geht in die sechste Runde

Mit „Schau ins Feld!“ können Landwirte Verbrauchern ihre Arbeit mit Pflanzenschutz erklären und in den Dialog treten. Die Anmeldephase läuft bis Ende März.

Mitmach-Aktion "Schau ins Feld!" für Landwirte geht in die sechste Saison. Bis Ende März können sich Landwirte online anmelden, mitmachen und so einen wichtigen Teil zur Aufklärung zum Thema Pflanzenschutz beitragen, heißt es. 2019 nahmen an der Aktion, die der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) 2015 im Rahmen der Initiative „Die Pflanzenschützer“ mehr als 745 Landwirte teil. Sie legten über 1400 Schau!-Fenster an und hätten so gezeigt, was ohne Pflanzenschutz noch oder nicht mehr wächst.

Die Teilnehmer legen sogenannte Nullparzellen an möglichst gut frequentierten Wegen an. Innerhalb dieser Schau!-Fenster verzichten sie auf jegliche Pflanzenschutz-Anwendungen, also nicht nur auf Spritzmittel, sondern auch auf mechanische oder biologische Maßnahmen. Wenn sich im Laufe der Zeit Unkräuter, Schädlinge und Krankheiten im Schau!-Fenster ausbreiten, wird der Unterschied zum behandelten Teil des Felds schnell sichtbar. An der Aktion können sich so alle Landwirte beteiligen: ob Ackerbauer, Winzer, Obst- oder Gemüsebauer, ob konventionell oder ökologisch arbeitender Betrieb.

Ein großes Schild, das die Teilnehmer kostenlos erhalten, informiert Passanten über die Entwicklung auf dem Feld, im Weinberg oder in der Plantage und erklärt den Nutzen von Pflanzenschutz. Zusätzliche Separate Schilder mit tiefergehenden Infos über Kulturen wie Mais, Weizen, Roggen, Raps, Erbsen oder Äpfel können Landwirte in diesem Jahr auf der Webseite der Pflanzenschützer herunterladen.

Anmeldung und weitere Infos

Die Redaktion empfiehlt

Pflanzenschutz steht zunehmend in der Kritik. Zeigen Sie Verbrauchern, warum er so wichtig ist – deutlich und mit wenig Aufwand. Nutzen Sie die Aktion „Schau ins Feld!“.


Diskussionen zum Artikel

von Erwin Schmidbauer

Realismus

Einfach bei konventionellen Betrieben auf den Pflanzenschutz zu verzichten ist aber sehr irreführend. Der Vergleich müsste anders sein: konventionell mit PSM, konventionell ohne PSM, normal ökologisch bewirtschaftet, ökologisch ohne weitere Schutzmaßnahmen (Hacken, striegeln etc. ).

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