Interview

Pflanzenschutz: „Wir müssen mehr erklären!“ Plus

Wir sprachen mit Vincent Gros, President of Agricultural Solutions bei BASF, über die gesellschaftlichen Vorbehalte gegenüber chemischem Pflanzenschutz und welche Lösungen sein Unternehmen anbietet.

Die Bürger sehen den chemischen Pflanzenschutz zunehmend kritisch. Ist das eine weltweite Entwicklung und wie lässt sich gegensteuern?

Gros: Die Situation ist vor allem in Frankreich und Deutschland besonders herausfordernd. Eine simple Lösung habe ich nicht. Die einzige Option sehe ich darin, den Bürgern besser zu erklären, was wir tun.

Wie sich die Landwirtschaft in den letzten 10 bis 15 Jahren entwickelt hat, ist beeindruckend. So nutzen viele Landwirte häufig Prognosemodelle, um das Auftreten von Krankheiten besser vorherzusagen und punktgenauer behandeln zu können. Zudem setzen sie unsere verbesserten Pflanzenschutzmittel nur dann ein, wenn es wirklich nötig ist – und dass in der richtigen Dosierung am richtigen Ort. Das ist draußen vor Ort bei den Bürgern zu wenig bekannt.

Gleiches gilt für innovative Techniken wie z.B. das Spot-Spraying, bei dem man die Menge an Herbiziden deutlich verringern kann, weil nur das Unkraut behandelt wird und nicht die...


Diskussionen zum Artikel

von Markus Grehl

Wir erklären...

...und die kassieren. Ich fühle mich von der Chemischen Industrie in dem Hinblick alleingelassen.

von Diedrich Stroman

Dem Bürger erklären??

Den meisten Bürgern ist doch scheiß egal wie heute Landwirtschaft funkioniert, hauptsächlich gut und günstig, von der Muttermilch aufgesogen! Es sind doch der NABU, Greenpeace und NGOs mit ihren links sozialistischen grünen Medien die die Menschheit ohne profunde Kenntnis aufwiegelt ... mehr anzeigen

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