Pflanzenschutzindustrie muss Öffentlichkeit erreichen

Die Pflanzenschutzindustrie muss Wege finden, der breiten Öffentlichkeit den Nutzen ihrer Produkte besser zu vermitteln. Dies ist das Fazit einer Debatte, die der EU-Dachverband der Pflanzenschutzindustrie (ECPA) vergangene Woche unter dem Motto „Hungry for Change“ in Brüssel veranstaltet hat.

Die Pflanzenschutzindustrie muss Wege finden, der breiten Öffentlichkeit den Nutzen ihrer Produkte besser zu vermitteln. Dies ist das Fazit einer Debatte, die der EU-Dachverband der Pflanzenschutzindustrie (ECPA) vergangene Woche unter dem Motto „Hungry for Change“ in Brüssel veranstaltet hat.

Dabei wurde von den Teilnehmern einer Podiumsdiskussion unter anderem festgehalten, dass die Bürger nicht grundsätzlich technikfeindlich eingestellt seien. Schließlich träfen Innovationen in der Unterhaltungs- und Informationstechnologie oft auf lebhaftes Interesse. Ähnlich müssten die Menschen auch außerhalb des ländlichen Raums den Nutzen von modernen Pflanzenschutzmitteln begreifen.

ECPA-Generaldirektor Jean-Charles Bocquet betonte, Europa trage die Verantwortung, mit einer nachhaltigen Landwirtschaft zur Ernährungssicherung auf globaler Ebene beizutragen. Dazu müsse die EU in Forschung und Entwicklung, Innovation und bei der nachhaltigen Produktion hochwertiger preisgünstiger Nahrungsmittel eine führende Rolle einnehmen. Bocquet hob hervor, dass die Pflanzenschutzindustrie bereits durch verschiedene Projekte dazu beitrage, der Landwirtschaft eine nachhaltige und international wettbewerbsfähige Zukunft zu verschaffen.

Mehr Konsistenz verlangt

ECPA-Präsident Jean-Philippe Azoulay hob hervor, dass die Produktivität der europäischen Landwirtschaft durch das derzeitige Regelwerk der EU behindert werde, insbesondere durch die Abkehr von einem risikobasierten hin zu einem gefahrenorientierten Ansatz und die oft nicht konsistente Anwendung des Vorsorgeprinzips. Dadurch verwehre man den Landwirten notwendige innovative Lösungen, um Schädlinge und Krankheiten auf den Feldern zu bekämpfen. Europa benötige einen ausgewogenen, auf Wissenschaft beruhenden Regulierungsansatz.

Ähnlich äußerte sich auch der Generaldirektor der EU-Ausschüsse der Bauernverbände (COPA) und ländlichen Genossenschaften (COGECA), Pekka Pesonen. Die Agrarforschung dürfe Europa nicht verlassen.


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