Bundeskartellamt

Pflanzenschutzkartell: Fallbericht veröffentlicht Plus

Im Pflanzenschutzkartell übernahm eine Elefantenrunde aus vier Unternehmen die Vorabstimmung der Preise für PSM für fast ganz Deutschland. Das zeigt der jetzt veröffentlichte Fallbericht.

Das Bundeskartellamt hat den lang erwarteten Fallbericht zum PSM-Kartell veröffentlicht.

Download Fallbericht

Eine Aussage zur Bandbreite des Schadens, die eine Berechnung der Schäden für die Landwirte erleichtert hätte, enthält der Fallbericht nicht, so Rechtsanwalt Dr. Hänsch aus Rostock. Er enthält jedoch weitere Einzelheiten zum Umfang und der Art der Absprachen der Kartellmitglieder.

Danach haben sich Großhändler für Pflanzenschutzmittel jeweils im Frühjahr und Herbst miteinander auf (rabattfähige Brutto-)Listenpreise und teilweise Rabatte und teilweise Netto-Netto-Preise für Pflanzenschutzmittel an Einzelhandel und Endverbraucher verständigt.

In den Jahren 1998 bis 2014 verwendeten sie eine einheitliche Kalkulation zur Errechnung der Listenpreise für den Verkauf an...

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Das Pflanzenschutzkartell hat vermutlich zu überhöhten Preisen geführt. Schadensersatz ist möglich – auch für Landwirte, die indirekt beim nachgelagerten Handel der Beteiligten kauften.


Diskussionen zum Artikel

von Hermann Kamm

Nur noch Abzocke!

und lauter Verbrecher. Dazu sitzen die Bauernverbands Funktionäre noch in den Aufsichtsrat dieser Konzerne.. (lumpen)

von Diedrich Stroman

Rauffeisen!

Sorgte sich um die bäuerlichen Familienbetriebe, heute geht's um das Wohl der Aktionäre!!Bauern werden als Beiwerk des nützlichen Idioten behandelt!!Friedrich Wilhelm Raiffeisen würde sich im Grabe drehen und dem entspringen und diesen Abzockern den Hintern versohlen!

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