Pflanzenzüchter und Landwirte mit gemeinsamer Eiweißstrategie

Der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP), der Deutsche Bauernverband (DBV) und die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) haben eine gemeinsame Strategie zur Steigerung des heimischen Eiweißpflanzenanbaus vorgelegt.

Der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP), der Deutsche Bauernverband (DBV) und die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) haben eine gemeinsame Strategie zur Steigerung des heimischen Eiweißpflanzenanbaus vorgelegt.

Zum gemeinsamen strategischen Ansatz gehört eine langfristig angelegte Stärkung der Forschung an Proteinpflanzen über einen Zeitraum von 15 Jahren hinweg, teilt der DBV mit. Parallel dazu sollen Wertschöpfungsketten von der Pflanzenzüchtung bis hin zu Anbau und Verarbeitung neu aufgebaut werden. Dabei seien zusätzlich die Rahmenbedingungen für langfristig angelegte neue Zuchtprogramme zu verbessern, insbesondere in der Refinanzierung. Aus agrarpolitischer Sicht soll der Eiweißpflanzenanbau im Rahmen des „Greening“ in der GAP-Reform 2014 bis 2020 berücksichtigt werden, so fordern die Verbände.


Die Umsetzung der vorgelegten Strategie bietet nach Auffassung von BDP, DBV und UFOP die Chance, eine Trendwende beim heimischen Eiweißpflanzenanbau zu erreichen. 2011 wurden noch auf knapp 100.000 ha Eiweißpflanzen angebaut, vor allem Erbsen, Süßlupinen und Ackerbohnen, das ist weniger als 1 % der Ackerfläche Deutschlands. Die Anbaufläche ist seit 1998 um zwei Drittel zurückgegangen.(ad)

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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