top agrar plus Agrarministerkonferenz zur GAP

Pflicht zur Selbstbegrünung von Brachen ab 2023 soll wieder fallen

Die Agrarminister der Länder können sich doch auf Erleichterungen für die Landwirtschaft zur Agrarreform 2023 einigen. Sie betreffen die Begrünung von Brachflächen und den Fruchtwechsel.

Bei der Agrarministerkonferenz (AMK) hat die heftige Debatte um die Nutzung der ökologischen Vorrangflächen 2022 entscheidende Details zur Umsetzung der EU-Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2023 in Deutschland in den Schatten gestellt. Danach einigten sich die Agrarminister der Länder darauf, die bisher geplante verpflichtende Selbstbegrünung der 4 % Stilllegungsflächen ab 2023 zu lockern. Es soll nun geprüft werden, diese Selbstbegrünung wieder aufzugeben, weil es die Betriebe vor zu große Herausforderungen stellt, teilte Sachsens Landwirtschaftsminister Wolfram Günther (Grüne), am Freitag in der Pressekonferenz nach der AMK mit.

Vorfrüchte wie Kleegras oder Ackerfutter sollen stehen bleiben können

Die Verpflichtung zur Selbstbegrünung der 4 % Ackerland (GLÖZ 8), die jeder Betrieb ab 2023 im Rahmen der Konditionalität verpflichtend stilllegen muss, stelle viele Betriebe, die die Brache in ihre Furchtfolge integrieren wollen, vor Herausforderungen. Hier könnte die Vielfältigkeit der landwirtschaftlichen Praxis berücksichtigt werden, in dem Untersaaten oder bestimmte Vorfrüchte für die Stilllegungsflächen nicht ausgeschlossen werden, heißt es im vorläufigen Ergebnisprotokoll der AMK, das top agrar vorliegt. So könnten zum Beispiel wüchsige Vorfrüchte wie Kleegras oder Ackerfutter nach der letzten Ernte stehen gelassen und als Brachfläche im Antragsjahr genutzt werden. Das Wachstum und die Verbreitung von unerwünschter Ackerbegleitflora könne so verhindert und daraus resultierende vermehrte Bekämpfungsmaßnahmen bei der...

top agrar plus

Mit top+ weiterlesen

top agrar
Digital

Jahresabo

117,60 EUR / Jahr

Spare 6% zum Monatsabo

  • Tagesaktuelle Nachrichten, Preis- und Marktdaten
  • Exklusive Beiträge, Videos und Hintergrundinfos
  • Artikel kommentieren und mitdiskutieren
  • Preisvorteile auf Webinare und Produkte
Jetzt abonnieren
top agrar
Digital

Monatsabo

9,80 EUR / Monat

1. Monat kostenlos

  • Tagesaktuelle Nachrichten, Preis- und Marktdaten
  • Exklusive Beiträge, Videos und Hintergrundinfos
  • Artikel kommentieren und mitdiskutieren
  • Preisvorteile auf Webinare und Produkte
Jetzt abonnieren
top agrar
Digital + Print

Jahresabo

124,20 EUR / Jahr

Sehr beliebt

  • Alle Vorteile des Digitalabos
  • 12x pro Jahr ein Heft
  • Zusätzliche Spezialteile Rind und Schwein wählbar
  • Kostenlose Sonderhefte
Jetzt abonnieren
Bereits Abonnent?

Mehr zu dem Thema

Die Redaktion empfiehlt

Das Wichtigste zum Thema Ackerbau dienstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.