Regenwürmer als Bodenverbesserer
Unzerkleinert eingepflügte Ernterückstände wie Getreide- und Maisstoppeln werden von Regenwürmern nicht verarbeitet.
Unzerkleinert eingepflügte Ernterückstände wie Getreide- und Maisstoppeln werden von Regenwürmern nicht verarbeitet. Wie wichtig eine gute Stoppelzerkleinerung und Saatverfahren sind, die genug Mulchmaterial für eine ganzjährige Versorgung der Regenwürmer zurücklassen, zeigt Folgendes:
Regenwürmer ernähren sich von Pflanzenrückständen die sie in ihre Röhren ziehen. Rotten diese im feuchten Boden an, ziehen sie sie tiefer rein und nehmen sie zusammen mit Boden als Nahrung auf (Foto oben).
Die Ausscheidungen sind reich an Stickstoff, Phosphor und Kalium. So beschleunigen sie die Strohrotte und dränen und belüften den Boden. Wurzeln können in den nährstoffreichen Röhren schnell in die Tiefe gehen, um in Trockenphasen dem abziehenden Bodenwasser hinterher zu wachsen (Foto 2).
Dem abziehenden Bodenwasser hinterhergewachsene Wurzeln. (Bildquelle: Kropf)
Abgestorbene Blätter in die Röhren gezogen. (Bildquelle: Kropf)