Fortschritte bei Projekt

Rügenwalder Mühle verdoppelt Anbaufläche für eigenes Soja

In NRW und Brandenburg bauen Vertragslandwirte für Rügenwalder Mühle Soja an. Nach den guten Erfahrungen 2020 hat sich die Fläche nun jeweils von 25 auf 50 ha erhöht.

Das Pilotprojekt „Soja made in Germany“ der Rügenwalder Mühle geht 2021 in die zweite Runde: Im Mai wurde erneut Soja auf Feldern in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg ausgesät. Dabei verdoppelte der Lebensmittelhersteller aufgrund der guten Erfahrungen im vergangenen Jahr die bestehenden Anbauflächen von jeweils 25 auf 50 ha.

Die erste Ernte vergangenen Herbst erbrachte 137 t Sojabohnen. Diese werden derzeit veredelt bevor der Rohstoff in Kürze in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung ausgiebig für die Verwendung in den vegetarischen oder veganen Produkten der Rügenwalder Mühle getestet wird.

Michael Hähnel, Geschäftsführer der Rügenwalder Mühle, freut sich über den positiven Verlauf des Pilotprojektes: „Beste Zutaten so regional wie möglich zu beschaffen und unsere Produkte so nachhaltig wie möglich herzustellen, ist uns sehr wichtig. Der heimische Sojaanbau verspricht die Nähe zu unseren Lieferanten und Erzeugern. Ein großer Vorteil für die Umwelt: Kürzere Transportwege sparen CO2-Emissionen und verbessern die Nachhaltigkeit unserer Produkte.“

Rund 50 % des verarbeiteten Sojas bezieht das Unternehmen schon seit einiger Zeit aus Südosteuropa. Neben Soja nutzt der Lebensmittelhersteller weitere pflanzliche Rohstoffe europäischen Ursprungs: So stammen die Erbsen ausschließlich aus Frankreich und der Weizen aus der EU. Um künftig noch mehr Zutaten regional beschaffen zu können, arbeitet das Forschungs- und Entwicklungsteam zudem mit weiteren vielversprechenden heimischen Proteinquellen wie Ackerbohnen, Kartoffeln oder Lupinen.

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