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Rukwied hält Bauernproteste wie in den Niederlanden auch bei uns für denkbar

Wegen des Aktionsplans Insektenschutz hält es DBV-Präsident Joachim Rukwied auch in Deutschland für möglich, dass die Bauern protstieren und den Verkehr lahmlegen.

Für die Protestaktionen niederländischer Landwirte, die mit Traktoren Staus erzeugt haben, zeigt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, Verständnis. „Diese Aktionen zeigen, dass die Berufskollegen in den Niederlanden unter enormem Druck stehen und für sich die Existenzfrage stellen. Wenn Politik und Teile der Gesellschaft die niederländische Landwirtschaft in die Perspektivlosigkeit drängen, sind solche Reaktionen zu erwarten.“

Der deutsche Bauernpräsident hält derartige Proteste, unter anderem wegen des umstrittenen Aktionsplans Insektenschutz, auch in Deutschland für möglich: „Wir schließen nicht aus, dass auch deutsche Bauern ihren aufgestauten Unmut in dieser Form ausdrücken. Sofern solche Proteste gewaltfrei bleiben, würden wir diese auch unterstützen“, so DBV-Präsident Rukwied.

Allerdings wirbt der Bauernpräsident für den Dialog: „Die Reaktionen aus der Bevölkerung zeigen auch viel Verständnis für die Situation der Landwirte. Darauf müssen wir setzen. Die Bürger wollen gute heimische Landwirtschaft, dem müssen Politik und Gesetzgebung auch Rechnung tragen."

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Diskussionen zum Artikel

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von Guido Müller

Wahl

Familie Weisschuh hat es auf den Punkt gebracht.: Wir brauchen Aufstände damit die Menschen mal wieder wissen wer sie ernährt! Wir denken schon, dass den Menschen mal wieder gezeigt werden muss, was sie am Leben hält und wer hierfür verantwortlich ist. Die Mehrheit der Menschen hier bei uns weiß doch nicht mehr, wie Nahrungsmittel produziert werden, warum eine Pflanze wächst und was man dafür alles tun muss. Die denken gerade das geht alles von alleine. -------- Entsprechend habe ich eben den "Grünen" Bürgermeisterkandidaten bei seinem Wahlrundgang vom Hof gewiesen. "Immer wieder wird die Landwirtschaft an erster, spätestens aber zweiter Stelle als Schuldigen erwähnt, wenn es um Natur, Umwelt, Insektensterben und Klima geht. Es muss auch den Grünen Klar werden, dass wir (Landwirte) gute, saubere, und hochwertige Lebensmittel produzieren, was jeder Mensch täglich braucht." ---------- "Er sieht dies aber nicht so" ----------(Ich:) Dann soll er das an oberer Stelle auch einmal entsprechend klarstellen. und habe mich wieder an meine Arbeit gemacht:

von Matthias Zahn

@Schuchard

Mein Eindruck aus den Diskussionen ist der, dass der (Deutsche!) Bauernerverband eher als Teil des Problems angesehen wird, und nicht als Teil der Lösung......

von Franz Josef Aussel

Doch unsere Gewerkschaft!

Natürlich ist der DBV unsere Gewerkschaft, so war das eigentlich geplant! Da sich die Funktionäre von der Industrie die Taschen voll machen lassen, stehen sie eher auf deren Seite. DasDMK zahlt auch gut, und obwohl es maßgeblich den deutschen Milchpreis nach unten zieht wird es nicht etwa Bestreikt, sondern noch hofiert!

von Siegfried Baarlink

Bitte mal selber aktiv werden.

Etwas verwundert bin ich doch über die Kritik am DBV. Der Bauernverband ist nicht unsere Gewerkschaft!!! Der Bauernverband vertritt die Interessen der Landwirte genauso wie die des gesamten Vor- und nachgelagerten Bereichs. Dafür wird von Seiten der Agrarindustrie viel Geld locker gemacht. Nicht an unsere Vertreter, sondern ganz offiziell an den DBV bzw. seine Ländervertretungen. Das ist nun mal Teil unserer Vertretung, DBV. Damit können die kompletten Personalkosten aller Verbände beglichen werden. Wer das nicht möchte, sollte hier anfangen zu ändern und nicht vor Zentralen schimpfen. Eine alleinige Interessenvertretung haben wir im Moment nicht. Da sollte jeder sich an die eigene Nase fassen. Wenn wir Geld annehmen aus Bequemlichkeit oder anderen Gründen, wird auch eine Gegenleistung gefordert.

von Wolfgang Schuchard

Könnten, ... vielleicht?

Wenn ich lese, was bei mir seit letzter Nacht alleine auf Whatsapp und Telegram gelaufen ist, dann ist das sicher, dass Protestaktionen mit Verkehrsbehinderungen kommen werden. Nur will da keiner den Bauernverband dabei haben. Warum nur?

von Karlheinz Gruber

Wie wärs wenn wir gleich mal

vor den Präsidien des Bauernverbandes in den verschiedenen Bundesländern anfangen würden? Bisher haben die uns nämlich ziemlich hängen lassen, wenn ich z. B. bei uns in Bayern das Artenschutzbegehren anschaue. Dann die Sache mit der DÜV, Tierwohllabel, Nachbauregelung usw. Zum dem auch noch die Verbindungen mit Aufsichtsratsposten und Industrie usw. Wir sind die Produzenten, nicht der Handel! Der hat in unserem Verband nichts zu suchen. Nur auf der anderen Seite des Tisches. Überall wurden nur noch Kompromisse angeboten und dann wurden unsere Vertreter über den Tisch geholt. Dann die Grüne Woche als Darstellungsobjekt der heile heile Welt. Keine Aktion, wie es aussieht in der Realität. Das letzte mal wo ich noch weiß daß der BV in die Gänge kam ist schon (sehr) lange her. Und Unterstützung gab es damals beim Milchstreik (ich bin Schweinehalter) auch nur sehr zögerlich mit großem Umfallen. Und die Ankündigungen aus den Ministerien derzeit, ohne Reaktion, nur leichte verbale Aussagen, na daß schreit ja nach einer Demo VOR den Vertreterzentralen. Da wäre ich auch gleich dabei.... Und Medienwirkung hätte dies auf jeden Fall und Symbolwirkung für die Politik. Die sind dann als nächstes dran. Und das will doch keiner vor den Wahlen... oder doch...

von Bruno Stauf

DBV

Solange wie der DBV sich über die Fläche finanziert, und die Spitze des DBVs in den vor und nachgelagerten Stufen der Landwirtschaft, die Taschen voll macht , wird sich dieses System niemals ändern!

von Hans Merk

Wie sich alles wiederholt

Vorschläge machen und dafür kämpfen war noch nie Sache des DBV! Jetzt Bauernbund Brandenburg, frühen BDM. Immer dagegen oder abwartend der Alleinvertretungsverband. Was ist am Milchmarkt seit Abschaffung der Quote besser geworden. Sind Weltmarkteroberer wie der Tierquäler - Betrieb im Allgäu durch ihre Größe besser aufgestellt? Und jetzt die Düngeverordnung - DBV irgendwas erreicht für uns Bauern? Das Einschlagen auf uns Bauern wird von selbst nie enden. Wo ist euere teuere Copa? Legen wir gemeinsam Europa lahm und fordern eine umfassende Neubewertung aller wasserverschmutzenden Quellen und eine umfassende Messung der Verschmutzung! Wir Bauern haben viele Schikane durch Mehrarbeit ausgeglichen und kompensiert. Jetzt geht's ums Überleben. Wenn jetzt schon wieder welche kommen und nach Legal von Demos und Wiederstand fragen ist dies nur der Versuch selbigen zu unterbinden. Jeder darf ums Überleben kämpfen, besonders wenn er für andere oder Ideologie geopfert wird! Wählen - gerne, aber wer vertritt uns? Dafür sind wir zu wenige. Wir sind das was früher Juden waren - nur geht's nicht mehr ans Leben sondern an die wirtschaftliche Existenz. Wenn die Damen und Herrn vom DBV noch einen Rest an Ehrgefühl und Verantwortungsbewußtsein haben dann muß jetzt etwas passieren

von Familie Weissschuh

Wir brauchen Aufstände damit die Menschen mal wieder wissen wer sie ernährt!

Wir denken schon, dass den Menschen mal wieder gezeigt werden muss, was sie am Leben hält und wer hierfür verantwortlich ist. Die Mehrheit der Menschen hier bei uns weiß doch nicht mehr, wie Nahrungsmittel produziert werden, warum eine Pflanze wächst und was man dafür alles tun muss. Die denken gerade das geht alles von alleine. Und ja, klar sind wir eine Demokratie, aber ganz ehrlich, viele Politiker sind korrupt. Es geht nur über Lobbying. Und unsere Lobby ist verdammt schlecht. Wir Bauern, wir Betriebe, haben eine Macht und die sollten wir nicht vergessen. In unserer Hand liegt es nämlich, ob es Lebensmittel zu kaufen gibt oder nicht. Und genau deshalb bremst uns die Politik, schüchtert uns ein, deckt uns zu mit Bürokratie zu, damit wir auf keine dummen Gedanken kommen und schön ihren fetten Ranzen füllen. Gebt ein Antwort, welche Regionalverbände wären dabei das in Form von Demos von Blockaden aufzuzeigen. Wie schnell kann es gehen, dass wir auf einmal auf unsere heimischen Lebensmittel angewiesen sind, wenn so ein Donald plötzlich wieder Strafzölle etc. zum Thema macht. Wir sind wichtig, wir sind es, die das ganze Rad am Laufen halten. Und genau so möchten wir behandelt werden. Nur sollte auch Einigkeit bestehen, was unsere Forderungen sind. Sind es tatsächlich kleine bis mittlere (Familien) Betriebe --> dann müssen die Förderungen hieran angepasst werden! Wollen wir regionale Produktion --> dann muss es regionale Selbstversorgungsquoten geben, die im Einklang mit der Natur stehen = flächendeckende Landwirtschaft = flächendeckender Naturschutz = flächendeckende Industrie = flächendeckender Wohnraum. Aber auch das bedeutet natürlich Veränderung. Wollen wir von unseren Produkten leben können, dann dürft ihr aber auch nicht Gas geben mit der Produktion, wenn die Preise besser werden. Das im Gleichgewicht zu halten geht nur mit regionalen Selbstversorgungsquoten. Lasst uns die Proteste angehen, lasst uns dem Bauernverband ein Ultimatum setzen. ABER wir brauchen eine Institution die das koordiniert und dazu aufruft. Wer soll das sein. Habt ihr Ideen. Dann macht Vorschläge! Eine Idee ist tatsächlich beim Herrn Rukwied vorzufahren und alles lahm zu legen oder alle Zentrallager der Discounter und Ketten zu blockieren, alle Grenzen dicht machen, alle Häfen blockieren.... Wir müssen endlich wieder gehört werden, wir haben es in der Hand. Und sorry, mittlerweile ist es zu spät sich auf die Demokratie zu verlassen.

von Matthias Zahn

So geht das.....

Romuald Schaber sagte damals "Ab morgen lasse ich meine Milch zuhause!" Bei ihnen Herr Ruckwied müsste es heißen "Morgen früh fahre ich mit meinem Schlepper los!" Aber stattdessen wird erstmal die Lage ausgelotet und ein Hintertürchen offen gehalten damit man am Ende aufspringt oder erklärt warum man es nicht getan hat. Denn an oberster Stelle steht das Verbandswohl und nicht das Bauern-Verbandswohl....... Schade wieder eine Chance verpasst um verloren gegangenes Vertrauen zurück zu gewinnen......

von Hendrik Hueske

Wir schließen nicht aus, dass auch deutsche Bauern ihren aufgestauten Unmut in dieser Form ausdrücken. Sofern solche Proteste gewaltfrei bleiben, würden wir diese auch unterstützen“, so DBV-Präsident Rukwied.

Wer soll denn anfangen damit der DBV unterstützend mitmacht? Es hat vor elf Jahren eine Protestaktion gegeben bei der DBV nach 9Tagen widerwillig unterstützt hat und nach zwei Wochen alle Aussagen umgekehrt hat. Es gab eine Pseudodemo in Essen vor dem zu dem Zeitpunkt leerstehendem Aldi Zentrallager.

von Werner Augustin

Wählen

Vieles was hier vorgeschlagen wird ist vielleicht wirkungsvoll aber nicht legitim. In einer Demokratie ist wählen legitim, sogar Bürgerpflicht. Dass Wahlergebnisse die Politik wachrütteln hat man an den Ergebnissen der letzten Wahlen in Ostdeutschland gesehen.

von Wilfried Saltenberger

Aufstehen

Wenn wir jetzt nichts unternehmen werden wir in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.Ich verurteile die Verbraucher nicht aber es sollte jedem klar sein das wir noch nie Lebensmittel höherwertiger , Tier- und umweltfreundlicher produziert haben als jetzt. Der Dank dafür ist eine Preisdumpingrunde nach der anderen , eine Auflagenflut jagt die nächste. Ich bin schon lange nicht mehr bereit das hinzunehmen.Auch unsere Kompromissbereitschaft im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit den Umweltverbänden wird schon lange auf das Letzte ausgenutzt. Ich bin bereit dafür aufzustehen und das nicht länger hinzunehmen, der Dialog hat leider zu nichts geführt!

von Diedrich Stroman

Was will der Präsident uns sagen?

Macht man, wo bleibt der Aufschrei, das Maß ist voll? Frau Klöckner sagte in Bleicherode gestern, die Bauern reiten tote Pferde!! Da gibt sie uns mangelende Versäumnisse und keine bereitschaft für Veränderungen vor! Ich frage hier auch Herrn Rukwied, wir haben viel zu Lange die Füße still gehalten und hier muss was passieren und der Verband muss endlich in Puschen kommen, sonst machen wir es selbst, hinter her laufen gilt nicht mehr!!!

von Gerd Uken

Quelle zu meinem ersten Beitrag

https://www.dagelijksestandaard.nl/2019/10/kabinet-vernaggelt-boeren-al-de-dag-na-demonstratie-toezegging-geen-halvering-veestapel-wordt-genuanceerd/?fbclid=IwAR336trSg6eXs3c_UvTTpl0VdQFoxUUtXoR_vIyuklGqtACXX3RjoeiOO6k So wurde sie jedenfalls nicht ausgebuht und ihr der Rücken gezeigt.

von Bernhard ter Veen

@herbert grassl

ja...ich kann mich derer Ereigniss auch noch erinnern...und an die Anfeindungen und Diffamierungen seitens der Berufskollegen... dieser Machtkampf nur wegen "der Spaltung der Berufsverbände in mehrere Lager" ... Innerbetrieblicher Machtkampf führt nie zu etwas Gutem. Was haben wir seinerzeit davon gehabt ??? Nichts. Solange der "Arm der Behörden und Gesetze" hierzulande alles unterbinden, und die Bauern sich mit "Andiehnungs und Lieferverträgen" in Schach halten lassen, werden wohl NUR die kleinstrukturierten "Auslaufbetriebe" auf die Strasse gehen. Die Nutzniesser der letzten 15 Strukturverändernden Jahre werden nicht mitziehen. Die haben mittlerweile soviele Papiere unterschrieben das sie den -noch- Demowilligen die Solidarität verweigern müssen.

von Herbert Grassl

Hallo Herr Ruckwied, vor 11 Jahren hat ein Teil der Milchbauern erstmals im großen Stiel ein Zeichen gesetzt und die Milchanlieferung gestoppt. Diese 10 Tage Milchlieferstopp haben sich in meinem Gedächtnis eingebrannt. Die Molkereiblockaden gingen an die Körperliche Substanz. Einige Berufskollegen hatten danach auch noch längere Zeit mit der Staatsmacht zu tun. Ich habe auch heute noch das hämische gegrinse einiger Bauernverbandsfunktionäre im Gedächtnis. Leider hat uns damals ihr Vorgänger Sonnleitner verkauft und verraten. Ich bin aber trotzdem der Meinung das jetzt der Zeitpunkt gekommen ist das mit Dialog nichts mehr zu erreichen ist und die Landwirte alle gemeinsam aufstehen müssen um Zeichen zu setzen. Aus meiner Erfahrung heraus ist es jedoch schwierig bei uns in Deutschland irgendwelche Aktionen zu machen ohne das die Staatsmacht mit aller Härte eingreift. Hier erwarte ich von ihnen Herr Ruckwied das sie bei kommenden Demonstrationen als Bauernpräsident zeigen für wen sie einstehen. Ob die Blockade von Supermärken und damit der Verbraucher das alleinige Ziel sein sollte wage ich zu bezweifeln. Dass bringt die Menschen nur noch mehr gegen uns auf. Das Ziel sollte vielmehr die Politik und die Verwaltung sein die uns mit immer mehr Auflagen überschwemmen. Mann Stelle sich vor 50000 Schlepper fahren nach Berlin nicht mit der Grünen Nummer sondern alle ausgestattet mit einer Tageszulassung beantragt an einem Tag. Das Caos in der Verwaltung wäre perfekt. Warum geben nicht alle nächstes Jahr ihren Mehrfachantrag genau am Stichtag 15. Mai ab. Oder noch besser es wird aus Protest überhaupt keiner mehr abgegeben. Die Folge währe keine Flächendaten, keine daraus zu schließenden Erntemengen und Arbeitslose CC Kontrolleure. Das sind nur zwei Beispiele was man tun könnte. Hier ist Phantasie gefragt. Auf Auf Herr Ruckwied zeigen sie was sie können und für wen sie einstehen. Ich bin trotz meiner schlechten Erfahrungen bereit mitzumachen!

von Familie Weissschuh

Wir brauchen Aufstände damit die Menschen mal wieder wissen wer sie ernährt!

Das ist gut mit den Demos. Vor allem, dass in allen Bundesländern zeitgleich etwas stattfindet. Vielleicht ist es auch eine Idee, Supermärkte vor allem Discountern die Einfahrten zu blockieren. Damit die Menschen mal wieder sehen und spüren, was sie am Leben hält. Dass es kein Smartphone und dummes Geschwafel ist, sondern die kostbar erzeugten Lebensmittel. Wir sind dabei! Und dem Herrn Rukwied setzen wir ein Ultimatum. Entweder der Bauernverband stellt sich endlich hinter seine Bauern und ruft zu Bundesweiten Protesten auf oder wir machen einen Corso zu ihm und legen seinen Hof lahm. Wir brauchen einen der es organisiert, dem die Masse folgen kann! Teilt mit wo wir kommunizieren sollen!

von Familie Weissschuh

Wir brauchen Aufstände damit die Menschen mal wieder wissen wer sie ernährt!

Das ist gut mit den Demos. Vor allem, dass in allen Bundesländern zeitgleich etwas stattfindet. Vielleicht ist es auch eine Idee, Supermärkte vor allem Discountern die Einfahrten zu blockieren. Damit die Menschen mal wieder sehen und spüren, was sie am Leben hält. Dass es kein Smartphone und dummes Geschwafel ist, sondern die kostbar erzeugten Lebensmittel. Wir sind dabei! Und dem Herrn Rukwied setzen wir ein Ultimatum. Entweder der Bauernverband stellt sich endlich hinter seine Bauern und ruft zu Bundesweiten Protesten auf oder wir machen einen Corso zu ihm und legen seinen Hof lahm. Wir brauchen einen der es organisiert, dem die Masse folgen kann! Teilt mit wo wir kommunizieren sollen!

von Dr. Willi Billau

Rukwied mach mal,

der Regionalbauernverband Starkenburg ist dabei! Eine dezentrale Demo in den Landeshauptstädten und Berlin wäre sinnvoller. Dann könnten mehr Traktoren mitmachen! Wir müssen Zeichen setzten. Wir haben die letzten Jahre bewiesen, dass wir flexibel sind und bei Insektenschutz und Grundwasserschutz mitarbeiten. In BW sind die durchschnittlichen Nitratwerte in den letzten 20 Jahren um 22 % gefallen. Die haben nur früher angefangen mit Maßnahmen zusammen mit Bauern und Wasserwirtschaft. Auch bei Tierwohl wurde viel getan. Nur eine Agrarwende ins Nirvana wollen und dürfen wir nicht mitmachen. Wer umstellen will auf Bio, der soll es tun. Wer für andere Märkte produzieren will, der soll es dürfen. Durch Verbote von Pflanzenschutzwirkstoffen uns zwangsökologisieren zu wollen, das darf nicht sein, ebenso darf es nicht sein, unsere Pflanzen nur noch mangelernähren zu dürfen. Das kostet wertvolle Inhaltsstoffe, Vitamine und natürlich Ertrag. An eine Konkurrenzfähigkeit der deutschen LW ist dann nicht mehr zu denken. Und wie sagte schon ALDI, wenn alles Bio ist, dann ist Bio endlich billig! Oder will man uns dann Mindestpreise garantieren. Das könnt Ihr jetzt schon! Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt. Auf, Rukwied mach!

von Gerd Uken

Nachtrag

Letzte Bauerndemo war doch am 4.4. in Münster (Schlossplatz) hab ich gar nicht wahr genommen,das wurde gestern in Nl in d.sozialdn Medien schon „verkauft „als die Deutschen Bauern gehen auf die Straße! Was wollt ihr am 22.10. denn in Bonn da wird nichts beschlossen- das vergebliche Mühe oder müssen Traktoren noch mal bewegt werden bevor .....

von Gerd Uken

Die niederl. Ministerin hat ihre Bauern

Auch noch verarscht auf dem Maliveld-stellte sich gestern dann heraus..... sie hat in ihrem Rede Beitrag ein Wort vergessen: „ So lange sie Ministerin ist würde es ( auf Druck) keine Halbierung der Tierbestände geben.! Es ist jetzt 10 Jahre her da ist ein DBV Präsident den Bauern In den Rücken gefallen! Herr Ruckwied machen sie nicht den gleichen Fehler, dann wird man Unglaubwürdig. Die NLer fahren in 4 Wochen wieder los aber dann nicht zum Maliveld dann wollen die Taten sehen und nicht nur schöne Worte. Die sind dann nicht mehr friedlich!! Also 29.10 Deadline NL

von Gerd Schuette

Hunde die bellen...

von Gerhard Lindner

Hallo Herr Ruckwied Holen Sie sich doch bitte Hilfe vom BDM, die wissen, wie mann sowas macht. Dann könnten Sie sich auch gleich für die damalige Nichtunterstützung und Gegenaktionen entschuldigen um hernach gemeinsam vorzugehen. Nur gemeinsam haben wir eine Chance. Dies wäre doch mal einen Versuch wert, pack mas an.

von Claus Mahnken

Rukwied

Sorry Rukwied und Ruckwied.Der Name ist mir nicht so im Gedächnis.

von Claus Mahnken

Ruckwied

Nicht so zimperlich Ruckwied ,auf die BARRIKADEN.

von Anton Obermeier

Grabenhorst

Warum darf man diese Aktivisten nicht pauschal verurteilen, die machen doch mit uns genau das selbe und zwar die ganze Zeit und ohne von irgenjemand zensiert zu werden.

von Renke Renken

Berlin dichtmachen ist eine

gute Idee, nur kann jetzt nicht jeder mit dem Schlepper nach Berlin fahren. Vorschlag: Jeder in seine nächstgelegene kleinere/größere Metropole, und dort alles wichtige blockieren, mal mit einer Stunde anfangen, und dann steigern usw.

von Thorsten Burmeister

Berlin dicht machen

So Bauerverband nicht viel snacken!!! Jetzt seht mal zu das ihr eure Mitglieder mobilisiert und dann aber mit sämtlichen Schleppern nach Berlin. Dann aber nicht für nur für einen Tag, sondern am besten 2 - 3 Tage sämtliche Straßen sperren/blockieren. Die Regale in den Läden müssen sich leeren und die Bevölkerung muss im Verkehrschaos stecken bleiben, sonst bringt das alles nix. Und auch Lohnunternehmer, Landhandel, Speditionen usw. sollten sich dran beteiligen. Berlin muss richtig lahm gelegt werden!!! Und wenn das nicht hilft wird die Aktion wiederholt dann aber noch länger. Wir Bauern werden nur verarscht und währen uns nicht! Jetzt muss langsam mal schluss sein mit dieser verlogenen Politik!!!!

von Volker Grabenhorst

Friedlicher Protest ist sinnlos und findet in einem Land, (...), allenfalls Mitleid

Anmerkung der Redaktion

(Passage entfernt) bitte keine pauschale Verurteilung über alle Tier- und Umweltaktivisten

von Hans Nagl

Nein Danke!!!

Solange die Funktionär des Bauernverbandes im Aufsichtsrat des Vor und Nachgelagerten Gewerbe sitzen werden die Bauern nur ver...... Nein Danke.

von Renke Renken

Dann wieder die Einschränkung,

wir wollen guten Dialog - was nützt es uns, wenn wir in Gesprächen allenthalben Zuspruch bekommen, aber die Politiker uns immer wieder in den Arsch treten. Holländische Bauern haben es auf den Punkt gebracht: Immer sind die Bauern an der Umweltbelastung sc huld , aber keiner redet davon den Luftverkehr zu beschränken. Liebe Politiker : Auch Luft- und Kreuzfahrtschiffverkehr kann man einschränken, wie auch immer!

von Herbert Geißler

Warum organisiert der Bauernverband das nicht?

Lieber Bauernverband, warum organisiert ihr nicht solch einen Protest? Geht es euch noch viel zu gut? Ihr liefert leider immer wieder die besten Argumente dafür das in Deutschland eine weitere landwirtschaftliche Berufsvertretung besser gestern als heute notwendig wäre.

von Rudolf Rößle

Unterstützen

nicht mit organisieren. Ich erinnere mich an die Unterstützung am Milchstreik, wo unser ganzes Dorf mitgemacht hat. Damals hat Herr Kolb vom Bauernverband gesagt: Das halten sie keine drei Tage durch.

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