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Rukwied hält Bauernproteste wie in den Niederlanden auch bei uns für denkbar

Wegen des Aktionsplans Insektenschutz hält es DBV-Präsident Joachim Rukwied auch in Deutschland für möglich, dass die Bauern protstieren und den Verkehr lahmlegen.

Für die Protestaktionen niederländischer Landwirte, die mit Traktoren Staus erzeugt haben, zeigt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, Verständnis. „Diese Aktionen zeigen, dass die Berufskollegen in den Niederlanden unter enormem Druck stehen und für sich die Existenzfrage stellen. Wenn Politik und Teile der Gesellschaft die niederländische Landwirtschaft in die Perspektivlosigkeit drängen, sind solche Reaktionen zu erwarten.“

Der deutsche Bauernpräsident hält derartige Proteste, unter anderem wegen des umstrittenen Aktionsplans Insektenschutz, auch in Deutschland für möglich: „Wir schließen nicht aus, dass auch deutsche Bauern ihren aufgestauten Unmut in dieser Form ausdrücken. Sofern solche Proteste gewaltfrei bleiben, würden wir diese auch unterstützen“, so DBV-Präsident Rukwied.

Allerdings wirbt der Bauernpräsident für den Dialog: „Die Reaktionen aus der Bevölkerung zeigen auch viel Verständnis für die Situation der Landwirte. Darauf müssen wir setzen. Die Bürger wollen gute heimische Landwirtschaft, dem müssen Politik und Gesetzgebung auch Rechnung tragen."

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