Nische

Russische Haskap-Beere bringt höhere Erlöse als Heidelbeere Plus

Christian und Ruth Haselmair-Gosch haben mit dem Anbau der Haskap-Beere eine Nische entdeckt. Sie bringt nicht nur einen neuen Geschmack, sondern ca. 60% mehr Erlöse als z.B. die Heidelbeere.

Frosthart und unkompliziert im Anbau: Mit diesen Eigenschaften punktet die Haskap-Beere. Gleichzeitig bringt die aus Russland stammende Beere hohe Erlöse. Das Potenzial der Pflanze haben Ruth und Christian Haselmair-Gosch aus dem österreichischen St. Ulrich in Greith bereits entdeckt.

Seitdem die Haskap Ende 2018 als Novel Food in der EU zugelassen wurde, bauen die Obstbauern diese neben Heidelbeeren an. Begonnen haben sie mit einer Fläche von 2.000 m². Dieses Jahr sollen noch weitere 5.000 m² dazukommen. „Uns begeistert der süße bis leicht herbe Geschmack der Früchte“, erzählen sie.

Doch auch die frostharten Eigenschaften der Beere machen diese interessant. „Bei uns gibt es eine Senke, die besonders frostgefährdet ist. Äpfel sind dafür nicht geeignet“, erklärt Christian Haselmair-Gosch. Die Haskap hingegen verträgt während der Blüte im März problemlos Minustemperaturen von bis zu 8 Grad. Somit kann sie bei Ungunstlagen eine Alternative sein.

Gesundes Superfood

„Wir haben uns für die Haskap aber nicht nur wegen ihrer Frosthärte entschieden, sondern weil sie das heimische Beerensortiment sehr gut ergänzt“, berichtet Ruth Haselmair-Gosch. Die Ernte beginnt schon Ende...


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