Saaten Union preist „Strip Till“-System an

Aktuelle Ernteauswertungen der Saaten Union in England haben eine signifikante Steigerung der Erlöse durch Anwendung des „Claydon Strip Till Systems“ bei der Aussaat ergeben. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde gegenüber „herkömmlicher Saattechnik“ ein Umsatzzuwachs von rund 190 Euro/ha erzielt.

Aktuelle Ernteauswertungen der Saaten Union in England haben eine signifikante Steigerung der Erlöse durch Anwendung des „Claydon Strip Till Systems“ bei der Aussaat ergeben.

Wie das Unternehmen mitteilte, wurde gegenüber „herkömmlicher Saattechnik“ ein Umsatzzuwachs von rund 190 Euro/ha erzielt. Zudem hätten die in der englischen Grafschaft Suffolk auf zwei Versuchsflächen mit schweren Tonböden und fast 50 Weizensorten durchgeführten Versuche in einem Ertragsvorteil von etwa 1 t/ha resultiert.

Zusätzlich zu den Einsparungen von Zeit und Kosten bei der Aussaat ergäben sich damit höhere Erlöse als bei konventioneller Aussaattechnik. Zur Ernte seien durchschnittliche Erträge von 12,79 t/ha beim Claydon System im Vergleich zu 12,04 t/ha bei konventionellen Systemen erzielt worden.

Das System erleichtere es, die Aussaat der neuen Kulturen unmittelbar in die Stoppeln der Vorfrucht, in minimal bearbeitete oder vollständig bearbeitete Böden vorzunehmen. Dies könne etwa fünf Mal schneller und zu einem Drittel der Kosten eines konventionellen Systems mit dem Pflug und mit deutlich mehr Sicherheit durchgeführt werden. Beim Strip-Till-Verfahren wird nur ein schmaler Bodenstreifen um das Säschar bearbeitet. Es handelt sich um einen Kompromiss zwischen Mulchsaat und Direktsaat.

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