Saaten-Union rät auch bei niedrigen Roggenpreisen zur Aussaat von Turbohybriden

Auch in Jahren mit hohen Erträgen und niedrigen Preisen können Turbohybriden im Roggenanbau ihre wirtschaftlichen Vorteile ausspielen. Darauf hat die Saaten-Union GmbH hingewiesen. Die deutschen Roggenbestände zeigten sich trotz des ungünstigen Witterungsverlaufs im April und Mai in ausgezeichnetem Zustand.

Auch in Jahren mit hohen Erträgen und niedrigen Preisen können Turbohybriden im Roggenanbau ihre wirtschaftlichen Vorteile ausspielen. Darauf hat die Saaten-Union GmbH hingewiesen.

Wie das Unternehmen in Isernhagen mitteilte, zeigen sich die deutschen Roggenbestände trotz des ungünstigen Witterungsverlaufs im April und Mai in ausgezeichnetem Zustand. Die Bestände seien sehr gesund und die gut bewurzelten Pflanzen könnten bei hoher Sonneneinstrahlung und wassergesättigten Böden nunmehr aus dem Vollen schöpfen. International werde eine Rekordgetreideernte erwartet; entsprechend groß sei der Druck auf die Preise.

Die Saaten-Union rät Roggenanbauern, zur Herbstaussaat trotzdem auf die neuen, leistungsfähigen Turbohybridsorten zu setzen, um auch bei deutlich gedämpften Preiserwartungen gute Deckungsbeiträge zu realisieren. Wertprüfungsergebnisse, Landessortenversuche sowie erste Praxiserfahrungen belegten für die Turbohybriden Mehrerträge von bis zu 10 % gegenüber den bisherigen Hybridroggensorten. Besonders ausgeprägt seien die besseren Leistungen auf Standorten mit ungünstigen Ertragsvoraussetzungen, dort wo Roggen überwiegend produziert werde, so der Pflanzenzüchter. (AgE)

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