Coronakrise

Saaten-Union trifft Vorkehrungen für Auslieferung der Sorten zur Frühjahrsaussaat

Da die Saaten-Union das meiste Saatgut in Deutschland gelagert hat, sollen die Lieferungen zu den Höfen zeitnah möglich sein.

Von der Coronakrise bleibt auch die Saatgutbranche nicht verschont. Im Vordergrund steht nun die sichere Versorgung der Landwirte für die Frühjahrsaussaat. „Aktuell arbeiten wir mit Hochdruck daran, die pünktliche Versorgung der Betriebe mit dem Saatgut für die kommende Frühjahrsbestellung zu sichern. Das ist angesichts der zum Teil grenzüberschreitenden Saatgutproduktion eine Herausforderung, für die wir uns aber in unserem Verbund bestmöglich aufgestellt und gerüstet sehen“, sagt Marcus Iken, Geschäftsführer der Saaten-Union.

Die Mitarbeiter der Saaten-Union würden den Landwirten weiterhin bei Wahl und Bezug des Saatguts zur Verfügung stehen, heißt es. „Wir haben alles getan, um die erforderliche Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Große Saatgutpartien sind bereits in Deutschland eingelagert und damit unmittelbar verfügbar“, so Iken weiter. Er verweist aber auch darauf, dass Transporte über die Grenzen in Europa hinweg aufgrund von nationalen Entscheidungen und Richtlinien nicht immer und mit absoluter Sicherheit reibungslos abgewickelt werden können. „Sollte es trotz unserer intensiven Bemühungen aufgrund der außergewöhnlichen Umstände im Einzelfall zu Verzögerungen oder sogar Lieferengpässen kommen, werden unsere Mitarbeiter die Kunden selbstverständlich umgehend informieren“, versichert Iken.

Sobald dies möglich ist, wird die Saaten-Union auch entscheiden, ob und in welchem Umfang die geplante Feldtagsaison stattfinden kann. „Auch das werden wird frühzeitig bekanntgeben. Im Moment steht für uns aber neben dem Schutz unserer Mitarbeiter und Kunden deren sichere Belieferung eindeutig an erster Stelle“, so Iken.

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