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Saaten Union zu Neuzulassungen 2022: "Reichlich neue Sorten, aber keine Triticale"

Die Saaten Union wirft einen Blick auf die aktuellen Getreidezulassungen und kommentiert die Bewertungen.

Der aktuelle Zulassungsjahrgang des Bundessortenamtes umfasst 27 neue Wintergetreidesorten. Überraschend ist hier die geringe Zahl von sieben Neuzulassungen im Winterweizen und nur eine im Winterroggen. Jan Röttjer, Produktmanager Getreide bei der Saaten-Union, diskutiert einige der besonders interessanten Neuzugänge.

Die drei Prüfjahre 2019–2021 stellten demnach die geprüften Kandidaten vor unterschiedlichste Herausforderungen. Die nun zugelassenen Sorten haben in ihren Prüfjahren viele verschiedene „Umwelten“ erlebt und man darf daher annehmen, dass sie ein recht hohes Maß an Ertragsstabilität besitzen. Die im Folgenden beschriebenen Sorteneinschätzungen beruhen auf den Veröffent­lichungen des Bundessortenamtes aus März 2022.

Wintergerste

2022 wurden mit KWS Exquis (mehrzeilig) sowie LG Caiman (zweizeilig) erneut Sorten mit einer Resistenz gegenüber dem Gerstengelbverzwergungsvirus (BYDV) zugelassen, erklärt Röttjer weiter. In Frankreich gehört diese Resistenz schon zum Standard und auch hier rücken solche Sorten zunehmend in den Fokus. Die neuen Generationen der BYDV-resistenten Sorten bieten im Falle eines Befalls eine Ertragsversicherung, zeigten aber auch ohne Befall Ertrag auf hohem Niveau.

Mehrzeilig

Die Ertragsspitze des Zulassungsjahrs bilden in diesem Jahr zwei neue Sorten der DSV: Julia (Kornertrag Ausprägungsstufe (APS) St. 1: 9/St. 2: 9) und Avantasia (APS 8/9) letztere hat jedoch eine Schwäche bei Zwergrost, so Röttjer.

Gleich drei Mehrzeiler des Jahrgangs fallen durch ein erhöhtes Hektolitergewicht (APS 6) auf: Winnie von der Saatzucht Breun, KWS Exquis (KWS) sowie RGT Mela von WvB Eckendorf. Von diesem Züchter stammt auch die Neuzulassung SU HETTI, die eine bisher nie da gewesene Kombination aus einer extrem niedrigen Neigung zu Lager und Halmknicken (APS 2/2), einer...

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