Kartoffeln

Sikkation in Kartoffeln: Wie geht es ohne Reglone? Premium

Das Kartoffelkraut ohne Reglone zu regulieren ist herausfordernd. Lösungen sind in Sicht. Doch was taugen die Alternativen? Antworten gab es auf der FMC-Kartoffeltagung.

Der Kartoffelanbau steht in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen. Die Zulassung für das bis dahin wichtigste Pflanzenschutzmittel zur Krautregulierung läuft aus. Wie es nun im Kartoffelbau weitergehen kann, diskutierten kürzlich Vertreter aus Beratung und Handel auf der Kartoffeltagung des Pflanzenschutzmittelherstellers FMC. Als Veranstaltungsort war Haren an der Ems in Niedersachsen gut gewählt, findet doch dort rund 15% des deutschen Kartoffelanbaus statt.

Große Sorgen bereitet vor allem die Zukunft der Sikkation, also der Krautregulierung in Kartoffeln. Der häufig eingesetzte Wirkstoff Deiquat (Reglone) ist in der nächsten Saison nicht mehr verfügbar, die Aufbrauchfrist endet am 4. Februar 2020. Das Produkt Reglone und dessen Generika machen allerdings gut 73 % des Marktes aus, wie Tobias Elfrich als FMC-Fachberater feststellte. Doch an gleich wirkenden Alternativen mangelt es.

Krautschlagen als beste Alternative

Deutlich machte das Martin Kanders von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen (LWK NRW): In den Versuchen mit den Mitteln Beloukha, Quickdown und Shark kam keines der...

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