Silomaisreife im Süden weitestgehend erreicht

Durch die anhaltend hohen Temperaturen und geringen Niederschläge im Juli und Anfang August ist die Silomaisabreife in weiten Teilen Deutschlands zügig vorangeschritten. Auf Basis einer mittelfrühen Sorte (S 250) hat das Deutsche Maiskomitee e.V. (DMK) die Trockensubstanzgehalte in der Gesamtpflanze (GTS %) geschätzt.

Durch die anhaltend hohen Temperaturen und geringen Niederschläge im Juli und Anfang August ist die Silomaisabreife in weiten Teilen Deutschlands zügig vorangeschritten.

Auf Basis einer mittelfrühen Sorte (S 250) hat das Deutsche Maiskomitee e.V. (DMK) mit dem Erntezeitprognosemodel „MaisProg“ die Trockensubstanzgehalte in der Gesamtpflanze (GTS %) deutschlandweit geschätzt. Dabei wurden in den meisten Regionen südlich des Mains sowie in den östlichen Bundesländern südlich von Berlin GTS-Werte von 28 % und mehr ermittelt, womit die flächendeckende Erntereife in diesen Gebieten kurz bevor steht.

In den Gunstlagen des Oberrheingrabens, der Pfalz, Südhessens und der Neckarregion rund um Heidelberg sind die mittelfrühen Sorten bereits erntereif, während in den Mittelgebirgslagen sowie den norddeutschen Anbaugebieten die Trockensubstanzgehalte noch deutlich unter 28 % liegen. Die in diesen Regionen bevorzugten frühen Maissorten dürften gegen Mitte bis Ende September die Silomaisreife erreichen.
 
Die schnelle Abreife der Maisrestpflanze in einigen Regionen Süddeutschlands ist in diesem Jahr durch die lang anhaltende Trockenheit von Juli bis Mitte August begründet, während in den Niederungs- und Höhenlagen, sowie in den Küstenregionen die Abreife der Maisbestände normal verläuft. Insgesamt lässt sich gegenwärtig eine deutliche Nord-Süd-Trennung bei der Abreife der Silomaisbestände festhalten.

Grafik DMK

Maissilage

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